Schleswig-Holstein, Deutschland

Mordverdacht gegen Eltern von SĂ€ugling

29.09.2025 - 14:00:15

Ein vier Monate altes MÀdchen stirbt an VernachlÀssigung. Die Mutter des Kindes und ihr LebensgefÀhrte kommen in Untersuchungshaft.

Eine Mutter und ihr LebensgefĂ€hrte stehen im Verdacht, ihr vier Monate altes Baby in BrunsbĂŒttel in Schleswig-Holstein durch VernachlĂ€ssigung getötet zu haben. Die beiden 24 Jahre alten Deutschen kamen in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mittelten. Der Vorwurf lautet auf Mord. Das kleine MĂ€dchen war den Ermittlungen zufolge am Freitag in seinem Zuhause gestorben.

Polizei und Rettungsdienst waren am Nachmittag per Notruf informiert worden. Ein Notarzt bestÀtigte den Tod des Kindes. Es bestehe der Verdacht, dass das Kind an den Folgen einer durch die Eltern verursachten Unterversorgung gestorben ist.

Ermittlungen zu TatumstÀnden laufen

Am Samstag wurden die Frau und ihr LebensgefĂ€hrte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe einer Haftrichterin am dortigen Amtsgericht vorgefĂŒhrt. Diese erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes durch Unterlassen. Der Verdacht bezieht sich auf das Mordmerkmal der Grausamkeit. Beide Beschuldigte befinden sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Zur Todesursache und den TatumstĂ€nden laufen Ermittlungen. Polizei und Staatsanwaltschaft wiesen darauf hin, dass sie weitere Details mit RĂŒcksicht auf die laufenden Ermittlungen zunĂ€chst nicht mitteilen.

@ dpa.de