Niedersachsen, Deutschland

Ein Vermisster und Verletzte nach Detonation in Reihenhaus

08.11.2025 - 11:39:55

Eine laute Detonation schreckt die Nachbarschaft in einem Wohngebiet in WolfenbĂŒttel auf. Ein Reihenhaus stĂŒrzt ein, NachbarhĂ€user sind unbewohnbar. Die Feuerwehr sucht nach einem 83-jĂ€hrigen Mann.

  • Die Suche nach einem 83-JĂ€hrigen in den TrĂŒmmern eines Reihenhauses geht weiter. - Foto: Benjamin MĂŒller/dpa

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  • Nach der Suche nach einem 83 Jahre alten Bewohner bleibt von dem Reihenhaus nicht mehr viel ĂŒbrig. - Foto: Benjamin MĂŒller/dpa

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Die Suche nach einem 83-JĂ€hrigen in den TrĂŒmmern eines Reihenhauses geht weiter. - Foto: Benjamin MĂŒller/dpaNach der Suche nach einem 83 Jahre alten Bewohner bleibt von dem Reihenhaus nicht mehr viel ĂŒbrig. - Foto: Benjamin MĂŒller/dpa

Ein Reihenhaus im niedersĂ€chsischen WolfenbĂŒttel ist durch eine Detonation komplett zerstört worden. RettungskrĂ€fte suchten stundenlang in den TrĂŒmmern nach einem vermissten 83 Jahre alten Mann. Er sei bisher nicht gefunden worden, teilte die Polizei am Abend mit. Ein Bagger habe die TrĂŒmmerteile umgeschichtet, sie seien durchgesehen worden. Zudem seien Personen- und LeichenspĂŒrhunde im Einsatz gewesen.

Anwohner hatten am Freitagabend in dem Wohngebiet im Osten WolfenbĂŒttels einen lauten Knall gehört und die EinsatzkrĂ€fte alarmiert. Der Knall war nach Angaben der Feuerwehr weithin hörbar und der dichte Rauch auch aus großer Entfernung sichtbar. Ein Teil des GebĂ€udes ging in Flammen auf, die von den EinsatzkrĂ€ften gelöscht wurden. Die Ursache der Detonation und des Feuers war unklar. 

Zwischen den ReihenhĂ€usern klafft nun eine LĂŒcke aus TrĂŒmmern. Eine vermutete Asbestbelastung des GebĂ€udes erschwerte die Arbeiten der Helfer.

Insgesamt 24 Anwohner wurden nach Polizeiangaben vor Ort von der Feuerwehr und anderen RettungskrĂ€ften betreut. Zwei von ihnen kamen verletzt in ein Krankenhaus. Sie erlitten ein Knalltrauma. Außerdem wurde eine Einsatzkraft der Feuerwehr durch Einatmen von Rauch verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

ReihenhÀuser vorerst nicht mehr bewohnbar

Auch die angrenzenden ReihenhĂ€user sind laut Polizei vorerst nicht mehr bewohnbar, da Gas, Wasser und Strom abgestellt wurden. 15 betroffene Menschen seien in Hotels untergebracht. Die beiden HĂ€user direkt neben dem eingestĂŒrzten Reihenhaus seien einsturzgefĂ€hrdet. Die GrundstĂŒcke zu betreten, bedeute akute Lebensgefahr, hieß es. Die Polizei ĂŒberwache die GrundstĂŒcke.

Sobald der Ort gefahrlos betreten werden könne, werde eine kleinteilige Absuche der TrĂŒmmer durch EinsatzkrĂ€fte erfolgen. Das werde vermutlich Anfang der kommenden Woche der Fall sein, so die Polizei. Rund 140 Feuerwehrleute waren seit dem Abend im Einsatz. Auch das THW unterstĂŒtzte die Rettungsarbeiten.

@ dpa.de