Entwarnung, Vermissten

Entwarnung: Keine Vermissten mehr auf Gletscher in Island

26.08.2024 - 18:30:07 | dpa.de

Eine Touristengruppe erkundet auf einer islĂ€ndischen Gletscherzunge eine Eishöhle - plötzlich stĂŒrzt die Höhle ein. Nach lĂ€ngerer Suche nach zwei Vermissten hat die Polizei eine gute Nachricht.

Entwarnung bei Sucheinsatz auf Island - Foto: Vilhelm Gunnarsson/STOD2/AP/dpa
Entwarnung bei Sucheinsatz auf Island - Foto: Vilhelm Gunnarsson/STOD2/AP/dpa

Nach dem Einsturz einer Eishöhle auf einem Gletscher in Island ist die Suche nach zwei vermeintlich vermissten Touristen abgebrochen worden. Es seien keine Menschen mehr unter dem Eis eingeschlossen, teilte die zustÀndige islÀndische Polizei auf Facebook mit. In Wirklichkeit seien nur 23 Menschen Teil der betroffenen Reisegruppe gewesen, nicht 25 wie bislang angenommen.

Es scheine klar, dass bei der Registrierung fĂŒr die Tour etwas nicht korrekt gewesen sei und es widersprĂŒchliche Angaben zur Anzahl der teilnehmenden Personen gegeben habe. Man habe es dennoch fĂŒr wichtig gehalten, die Suche so lange fortzusetzen, bis klar geworden sei, dass sich niemand unter dem Eis befunden habe. Der Einsatz sei damit abgeschlossen.

Das UnglĂŒck hatte sich am Sonntag auf dem Gletscher Breidamerkurjökull in der NĂ€he der Gletscherlagune Jökulsarlon im SĂŒdosten Islands ereignet. Ein Mensch kam dabei ums Leben, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Wie die Polizei nun mitteilte, handelte es sich um zwei Touristen aus den USA: Der Mann wurde noch vor Ort fĂŒr tot erklĂ€rt, die Frau kam in ein Krankenhaus in Reykjavik.

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