Erdbeben, China

Erdbeben in China: Beben der StÀrke 7,0 nahe Nagqu

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 17:12 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Ein Beben der StĂ€rke 7,0 hat den Westen Chinas erschĂŒttert. Das Epizentrum lag nahe Nagqu in Tibet, Angaben zu SchĂ€den oder Verletzten lagen zunĂ€chst nicht vor.

Das Beben nahe Nagqu

  • Der US-Geologische Dienst gab die StĂ€rke des Erdbebens mit 7,0 an.
  • Das Epizentrum lag nahe der Stadt Nagqu in der Autonomen Region Tibet.
  • Das Beben ereignete sich nach USGS-Angaben in zehn Kilometern Tiefe.
Ob bei dem Erdbeben Menschen zu Schaden kamen, war zunÀchst nicht bekannt. (Symbolbild/ Archiv) - Bild: Johannes Neudecker/dpa

Erdbeben der StÀrke 7,0 nahe Nagqu

Ein schweres Erdbeben hat den Westen Chinas erschĂŒttert. Der US-Geologische Dienst gab die StĂ€rke des Bebens nahe der Stadt Nagqu in der Autonomen Region Tibet mit 7,0 an.

Beben in zehn Kilometern Tiefe

Nach Angaben des USGS ereignete sich das Beben in einer Tiefe von zehn Kilometern. Über mögliche SchĂ€den oder Opfer war zunĂ€chst nichts bekannt.

Region im Hochland

Nagqu liegt in der Autonomen Region Tibet im Westen Chinas. Die Region ist großflĂ€chig und vielerorts dĂŒnn besiedelt, was die Erfassung möglicher Folgen erschweren kann.

Das Beben ereignete sich in einer abgelegenen Hochgebirgsregion im Westen Chinas. Nagqu liegt im Norden der Autonomen Region Tibet, die durch große Entfernungen, dĂŒnne Besiedlung und schwierige Verkehrsverbindungen geprĂ€gt ist.

Bei einem Erdbeben der StĂ€rke 7,0 können selbst in grĂ¶ĂŸerer Entfernung zum Epizentrum erhebliche SchĂ€den entstehen. Wie schwer die Folgen ausfallen, hĂ€ngt jedoch stark von der Tiefe, der lokalen Bauweise und der NĂ€he zu bewohnten Gebieten ab. Die vom USGS angegebene Tiefe von zehn Kilometern gilt als relativ flach.

Erste Stunden nach dem Beben

Nach starken Erdbeben werden zunĂ€chst Meldungen aus der betroffenen Region, von Rettungsdiensten und aus KrankenhĂ€usern zusammengetragen. Gerade in abgelegenen Gebieten können Informationen ĂŒber SchĂ€den und Verletzte verzögert eintreffen.

FĂŒr die Bevölkerung in der Region stehen zunĂ€chst mögliche Nachbeben, beschĂ€digte Straßen und GebĂ€ude sowie die Erreichbarkeit entlegener Orte im Mittelpunkt. Behörden prĂŒfen typischerweise Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen, bevor verlĂ€ssliche Angaben zum Ausmaß der Folgen vorliegen.

Disclaimer...
de | unterhaltung | 70394467 |