Deutschland

Erneut GlÀttegefahr im Norden und Nordosten Deutschlands

07.02.2026 - 04:43:04

Es wird wÀrmer in Deutschland. Vor allem im Norden und Nordosten ist aber auch heute noch mit GlÀtte zu rechnen.

  • Am Berliner Flughafen BER kam es wegen Blitzeis zu mehrstĂŒndigen VerspĂ€tungen und AusfĂ€llen. - Foto: Fabian Sommer/dpa

    Fabian Sommer/dpa

  • Im Nordosten erwartet der DWD regional noch leichten Dauerfrost. - Foto: Philip Dulian/dpa

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Am Berliner Flughafen BER kam es wegen Blitzeis zu mehrstĂŒndigen VerspĂ€tungen und AusfĂ€llen. - Foto: Fabian Sommer/dpaIm Nordosten erwartet der DWD regional noch leichten Dauerfrost. - Foto: Philip Dulian/dpa

Im Norden, Nordosten und der nördlichen Mitte Deutschlands mĂŒssen die Menschen auch heute mit Glatteis rechnen. Es könne zu GlĂ€tte durch gefrierenden SprĂŒhregen, Schneeregen oder leichten Schneefall kommen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Dieser lasse dann nach und ziehe sich allmĂ€hlich nach Nordosten und Norden zurĂŒck.

Außer im Norden ist demnach auch bis in den Vormittag hinein verbreitet mit dichtem Nebel mit Sichtweiten von unter 150 Metern zu rechnen. In manchen Regionen soll sich der Nebel dem DWD zufolge auch tagsĂŒber halten. 

Reisende, die vom Berliner Flughafen BER abfliegen wollen oder dort ankommen sollen, mĂŒssen weiterhin mit Problemen rechnen. Eine Sprecherin des Flughafens empfahl Passagieren dringend, sich bei den Airlines zu informieren. 

Schon am Freitag hatte die GlĂ€tte in weiten Teilen von Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fĂŒr EinschrĂ€nkungen gesorgt. Am Flughafen BER konnten wegen Blitzeises erst am Mittag wieder Maschinen starten und landen. Es kam zu mehrstĂŒndigen VerspĂ€tungen und vielen AusfĂ€llen.

Bis zu zwölf Grad im Breisgau

Im Nordosten erwarte die Menschen am Wochenende ein Mix aus Schneeregen, Regen und letztem gefrierenden Regen «bei zarten Plusgraden», sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter in Offenbach. Am Samstag gebe es im Nordosten regional noch leichten Dauerfrost, hieß es vom DWD.

Wie schon in den vergangenen Tagen ist es im SĂŒden und Westen dagegen deutlich wĂ€rmer. In der Mitte Deutschlands erwartet der Wetterdienst am Wochenende sechs bis zwölf Grad mit den höchsten Werten im Breisgau. «Wo noch Schnee liegt, beginnt dieser doch rasch zu tauen», sagte Meteorologe Reuter. Teils zeigt sich sogar die Sonne. HĂ€ufig bleibt es aber neblig bedeckt oder ganztĂ€gig trĂŒb.

EinschrÀnkungen und UnfÀlle durch GlÀtte

Auch in der Nacht zum Sonntag erwartet der DWD nordöstlich der Elbe etwas Schnee und lokal möglicherweise gefrierenden Regen mit entsprechender GlÀttegefahr. Zudem wird es dann auch wieder etwas kÀlter. Im Westen rechnen die Meteorologen mit 4 bis 0 Grad, sonst 0 bis -4 Grad.

Die GlĂ€tte hatte am Freitag im Nordosten vielerorts fĂŒr EinschrĂ€nkungen gesorgt. Es gab eine Reihe von UnfĂ€llen, in Neubrandenburg wurde der Stadtbusverkehr vollstĂ€ndig eingestellt. In Niedersachsen fiel im Landkreis Diepholz wegen eisglatter Straßen erneut der Schulunterricht aus.

@ dpa.de

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