Tote, Unwettern

Mindestens vier Tote bei Unwettern in Texas

17.05.2024 - 09:28:57

Extreme WetterphĂ€nomene in den USA hĂ€ufen sich. Im SĂŒden des Landes kamen mehrere Menschen bei Sturm und Regen ums Leben.

  • Ein Auto, das von herabfallenden Ziegeln einer umgestĂŒrzten Hauswand zerquetscht wurde, steht auf einem Parkplatz in der Innenstadt von Houston. - Foto: David J. Phillip/AP/dpa

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  • Umgeknickte Stromleitungen in Cypress (Houston). - Foto: Melissa Phillip/Houston Chronicle/AP/dpa

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  • Ein entwurzelter Baum, der auf ein Haus gestĂŒrzt ist, nachdem starker Wind und Regen ĂŒber Houston hinweggefegt waren. - Foto: Jason Fochtman/Houston Chronicle/AP/dpa

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Ein Auto, das von herabfallenden Ziegeln einer umgestĂŒrzten Hauswand zerquetscht wurde, steht auf einem Parkplatz in der Innenstadt von Houston. - Foto: David J. Phillip/AP/dpaUmgeknickte Stromleitungen in Cypress (Houston). - Foto: Melissa Phillip/Houston Chronicle/AP/dpaEin entwurzelter Baum, der auf ein Haus gestĂŒrzt ist, nachdem starker Wind und Regen ĂŒber Houston hinweggefegt waren. - Foto: Jason Fochtman/Houston Chronicle/AP/dpa

Schwere Unwetter haben in der texanischen Großstadt Houston und Umgebung mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Zwei von ihnen seien von umstĂŒrzenden BĂ€umen erschlagen worden, teilte Feuerwehrchef Samuel Peña laut Medienberichten mit. Eine weitere Person starb demnach, als ein Kran umkippte. Zu dem vierten Opfer gab es bisher keine nĂ€heren Angaben.

Ein heftiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde sei durch die Millionenmetropole im SĂŒden der USA gezogen, sagte BĂŒrgermeister John Whitmire. In der Innenstadt gebe es schwere SchĂ€den. Â«Ăœberall auf den Straßen liegt Glas, die Ampeln sind ausgefallen», ergĂ€nzte er. Er rief die Einwohner auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Schulen sollen am Freitag geschlossen bleiben.

Den Berichten zufolge gingen wegen des starken Windes Hunderte Fenster in HochhĂ€usern zu Bruch. Zudem seien Strommasten umgestĂŒrzt und Oberleitungen beschĂ€digt worden. Laut der Seite Poweroutage.us sind in der Nacht zu Freitag noch fast eine Million Haushalte in Texas ohne ElektrizitĂ€t. Im benachbarten Louisiana, das ebenfalls von den Unwettern getroffen wurde, sind etwa 100.000 Haushalte ohne Strom.

In beiden Bundesstaaten sei in den vergangenen zwei Wochen 600 Prozent mehr Regen gefallen als ĂŒblich, teilte der Wetterdienst laut dem Sender CNN mit. Dies habe auch mit dem Klimawandel zu tun. Bereits in den vergangenen Tagen waren im SĂŒden der USA vier Menschen bei heftigen Unwettern getötet worden.

@ dpa.de