Mindestens vier Tote bei Unwettern in Texas
17.05.2024 - 09:28:57Schwere Unwetter haben in der texanischen GroĂstadt Houston und Umgebung mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Zwei von ihnen seien von umstĂŒrzenden BĂ€umen erschlagen worden, teilte Feuerwehrchef Samuel Peña laut Medienberichten mit. Eine weitere Person starb demnach, als ein Kran umkippte. Zu dem vierten Opfer gab es bisher keine nĂ€heren Angaben.
Ein heftiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde sei durch die Millionenmetropole im SĂŒden der USA gezogen, sagte BĂŒrgermeister John Whitmire. In der Innenstadt gebe es schwere SchĂ€den. «Ăberall auf den StraĂen liegt Glas, die Ampeln sind ausgefallen», ergĂ€nzte er. Er rief die Einwohner auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Schulen sollen am Freitag geschlossen bleiben.
Den Berichten zufolge gingen wegen des starken Windes Hunderte Fenster in HochhĂ€usern zu Bruch. Zudem seien Strommasten umgestĂŒrzt und Oberleitungen beschĂ€digt worden. Laut der Seite Poweroutage.us sind in der Nacht zu Freitag noch fast eine Million Haushalte in Texas ohne ElektrizitĂ€t. Im benachbarten Louisiana, das ebenfalls von den Unwettern getroffen wurde, sind etwa 100.000 Haushalte ohne Strom.
In beiden Bundesstaaten sei in den vergangenen zwei Wochen 600 Prozent mehr Regen gefallen als ĂŒblich, teilte der Wetterdienst laut dem Sender CNN mit. Dies habe auch mit dem Klimawandel zu tun. Bereits in den vergangenen Tagen waren im SĂŒden der USA vier Menschen bei heftigen Unwettern getötet worden.







