Mehr FlugunfĂ€lle in Deutschland â aber weniger Todesopfer
22.04.2025 - 06:00:40Mehr FlugunfĂ€lle, aber weniger Tote: In der Zivilluftfahrt hat es 2024 in Deutschland 129 UnfĂ€lle gegeben. Das waren 18 mehr als im Vorjahr, wie aus einer Statistik der Bundesstelle fĂŒr Flugunfalluntersuchung (BFU) hervorgeht. Bei 11 UnfĂ€llen mit tödlichem Ausgang starben demnach 12 Menschen. 2023 hatten es bei 12 tödlichen UnfĂ€llen insgesamt 16 Todesopfer gegeben.Â
An den meisten UnfÀllen eher leichtere Flugzeuge beteiligt
Aus den Daten der Behörde mit Sitz im niedersÀchsischen Braunschweig geht auch hervor, dass mit 43 die meisten UnfÀlle mit eher leichteren Flugzeugen bis zu zwei Tonnen passierten. In vier FÀllen mit tödlichem Ausgang kamen 5 Menschen ums Leben.
Ăhnlich hoch sind die Zahlen bei Segelflugzeugen auch mit Hilfsantrieb. Von 41 UnfĂ€llen verliefen 4 tödlich, es gab 4 Opfer. Mit Hubschraubern gab es 7 UnfĂ€lle, alle ohne tödlichen Ausgang.Â
FĂŒr schwerere Flugzeuge weist die Statistik einen Unfall einer Maschine zwischen 2 und 5,7 Tonnen aus. Bei Flugzeugen mit mehr als 5,7 Tonnen gab es drei UnfĂ€lle. In beiden Kategorien gab es 2024 aber keine Todesopfer zu beklagen.Â
Untersuchungen der BFU sollen UnfallprÀvention dienen
Flugunfall-Experten der BFU analysieren seit 1998 nach eigener Beschreibung UnfÀlle und schwere Störungen mit zivil zugelassenen Luftfahrzeugen im Inland. Im Ausland werden die Untersucher beteiligt, wenn das jeweilige Luftfahrzeug in Deutschland eingetragen, hergestellt oder betrieben wurde. Betont wird dabei, dass die Untersuchungen unabhÀngig von der juristischen Aufarbeitung sind und nur der UnfallprÀvention dienen.


