Eisig kalte Winternacht in Deutschland
06.01.2026 - 03:49:23Autofahrer mĂŒssen sich auf dem Weg zur Arbeit am Morgen in Teilen Deutschlands auf GlĂ€tte einstellen - FuĂgĂ€nger und Radfahrer sollten sich warm anziehen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sollte in der Nacht in der NordwesthĂ€lfte gebietsweise etwas Schnee fallen. Mancherorts war auch mit Nebel zu rechnen.
Die Nacht war nach Angaben des DWD eisig kalt. Vorausgesagt waren Tiefstwerte von minus 1 bis minus 10 Grad, in der SĂŒdosthĂ€lfte bei klarem Himmel sogar - 17 Grad. In AlpentĂ€lern könnte es noch kĂ€lter werden, hieĂ es.
Amtliche Warnung vor strengem Frost
FĂŒr den SĂŒden Deutschlands und Gebiete im Osten gilt eine amtliche Warnung vor strengem Frost. Es seien erhebliche FrostschĂ€den möglich. LĂ€ngere Aufenthalte im Freien sollten vermieden werden, hieĂ es beim DWD.
Am Dienstag zeigt sich der Himmel oft bewölkt, teilweise gibt es ein paar Auflockerungen. In der NĂ€he der Nordsee sind weiterhin Schneeschauer zu erwarten. Zarte Plusgrade gebe es entlang des Rheins, in Teilen NRWs, im Emsland und an der Nordsee. Die ĂŒbrigen Landesteile verbleiben laut Wetterdienst im Dauerfrost.Â
Schlittern auf zugefrorenen Seen: Warum das so gefÀhrlich ist
Angesichts des winterlichen Wetters laden derzeit spiegelglatte EisflĂ€chen vielerorts zum Schlittern und Schlittschuhfahren auf zugefrorenen Seen ein. Doch das kann lebensgefĂ€hrlich sein, warnt Dominik Schneider von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern. Denn ob das Eis wirklich trĂ€gt, lĂ€sst sich fĂŒr Laien kaum beurteilen. Und oft kommt die Erkenntnis, dass es doch zu dĂŒnn ist, zu spĂ€t - wenn ein Mensch bereits im Eis eingebrochen ist. Deshalb sollte man EisflĂ€chen im Zweifel grundsĂ€tzlich meiden, betont Schneider.
Zwar gibt es Richtwerte zur Eisdicke, doch auch sie bieten keine verlĂ€ssliche Sicherheit. Demnach tragen 10 Zentimeter Eis in der Regel eine einzelne, 15 Zentimeter Eis auch mehrere Personen. «Ab 25 Zentimeter kann man sagen, dass es safe ist», resĂŒmiert Schneider. «Das hĂ€ngt aber auch von Strukturen ab. Wenn im Eis etwa viele Pflanzen eingeschlossen sind, setzt das die TragfĂ€higkeit vom Eis massiv nach unten.»


