Unser täglich Brew: Aufgebrüht oder abgebrüht? / Die Wirkung von Kaffee - Tchibo Kaffeereport 2026
02.06.2026 - 10:00:26 | presseportal.de
Hoch die Tassen: Lieblingsgetränk fürs Leben
Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk der Deutschen - mit 3,2 Tassen täglich bleibt der Konsum auch im 15. Jahr der Befragung hoch. Die repräsentative Befragung offenbart: Kaffee ist mehr als ein Getränk, es ist ein Lebenselixier. Für 67 % der Befragten ist ein Leben ohne Kaffee nahezu unmöglich. Interessant: Das gilt für 72 % der Frauen und 62 % der Männer. Und die Deutschen lieben es weiterhin klassisch: 47 % bevorzugen Filterkaffee, 38 % Caffè Crema, gefolgt von Cappuccino mit 34 %.
Nachschub sichern: Von geheimen Vorräten und eisernen Reserven
Kaffee muss sein, entsprechend sorgen die Deutschen dafür, dass immer genug Nachschub im Schrank ist. 85 % der Befragten bevorraten sich dabei gezielt, wenn Kaffee im Angebot ist. 63 % haben eine bis drei Packungen als eiserne Reserve zuhause. Kein Wunder: Für fast die Hälfte der Befragten (47 %) ist Kaffee aufgrund des Preises schon ein Luxusgut geworden. Für 22 % bleibt Kaffee aber weiterhin eher ein Alltagsbegleiter. Doch was wird getrunken, wenn doch mal kein Kaffee im Haus ist? 51 % steigen dann auf Tee um, 32 % trinken Wasser. Aber 15 % würden nichts anderes trinken - und schnellstmöglich Kaffee kaufen gehen!
Koffein-Kick: Vom Mythos bis zur Pille
So sehr die Deutschen ihren Kaffee auch lieben: Nach 16 Uhr ist für jede fünfte befragte Person (20 %) Schluss mit dem Genuss - dem besseren Schlaf zuliebe. 18 % gaben allerdings an, zu jeder Tages- und Nachtzeit Kaffee trinken zu können, da er keinen Einfluss auf ihren Schlaf hat. Aber den Mythos vom Koffein-Kick nach dem Espresso haben die Befragten widerlegt: Mit 29 % konnte fast jede(r) Dritte nach dem kleinen Schwarzen ohne Probleme einschlafen, bevor die Wirkung einsetzt. Für 23 % der Befragten hängt der Effekt von der jeweiligen Tagesform ab. Um wach und leistungsfähig zu bleiben, würden vor allem die Jüngeren auch zum Koffein-Kick aus der Pille greifen: Mehr als ein Drittel (37 %) der Befragten zwischen 18 und 35 Jahren würden supplementieren. Über alle Altersgruppen hinweg lehnt das aber eine klare Mehrheit von 77 % ab.
Heiligtum: Der erste Kaffee des Tages - besser nur von Schatzi
So gerne die Deutschen auch Lieferdienste in Anspruch nehmen - beim ersten Kaffee des Tages würde eine klare Mehrheit von 68 % auf diese Dienste bis an die Bettkante verzichten. Das morgendliche Ritual ist heilig - und eine Privatangelegenheit. Kaffee und los: Für über die Hälfte der Kaffeetrinkenden markiert der erste Kaffee den Startschuss in den Tag (59 %), für knapp ein Drittel (32 %) bedeutet er den letzten Ruhemoment vor dem Tagessturm. Und wann wirkt Kaffee am besten? Laut den Befragten vor allem, wenn man etwas genießen möchte (53 %), wenn man eine Pause braucht (49 %) oder müde ist (31 %).
Nachhaltigkeit beim Kaffee: Jung vertraut Siegeln, Alt ist skeptisch
Beim Thema Kaffee und Nachhaltigkeit gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Während fast die Hälfte der 22- bis 35-Jährigen Nachhaltigkeitssiegeln vertraut (48 %), liegt dieser Anteil bei den über 65-Jährigen nur bei 21 %. In der Gesamtheit der Befragten vertrauen 32 % den Nachhaltigkeitssiegeln auf den Kaffeeprodukten. Übrigens: Die Mehrheit der Kaffeetrinkenden (46 %) hält der Preis davon ab, nachhaltigen Kaffee zu kaufen. 19 % geben an, zu wenig Informationen zu haben, um nachhaltigen Kaffee zu kaufen und 18 % haben fehlendes Vertrauen in Siegel.
Die Preisfrage: Luxusliebling oder Alltagsheld?
Die Kaffeepreise sind auch im letzten Jahr weiter gestiegen. 47 % der Befragten ordnen Kaffee daher bereits als Luxusgut ein, den man sich bewusst gönnt.
22 % widersprechen der Aussage: Für sie ist und bleibt Kaffee ein alltäglicher Begleiter. Diese Einstellung spiegelt sich auch darin wider, was Kaffeetrinkende für ihr Lieblingsgetränk bezahlen würden: Die meisten (35 %) sind bereit, 10 bis 12,99 Euro pro Kilo zu bezahlen, 26 % würden für die gleiche Menge noch 13 bis 15,99 Euro ausgeben. Auch die Schmerzgrenze für einen Espresso im Restaurant liegt mittlerweile bei 4,50 Euro. Bei Kosten darüber hinaus würden 46 % der Befragten klar auf den Espresso verzichten...
... und wenn die KI in's Kaffee-Spiel kommt
Klare Meinungen gab es auch zu der Idee, Kaffee von einer künstlichen Intelligenz mischen zu lassen: Über ein Drittel (37 %) gaben an, einen solchen Kaffee (eher) nicht probieren zu wollen.
Noch mehr Fakten gewünscht? Der Tchibo Kaffeereport 2026* steht mit allen Grafiken und Detailergebnissen unter www.tchibo.com/kaffeereport zum PDF-Download bereit. Printexemplare für Medienschaffende können unter presse@tchibo.de angefordert werden.
* Abweichungen in Summen sind rundungsbedingt.
Pressekontakt:
Karina Schneider, Tchibo GmbH, Corporate Communications
Tel: +49 40 63 87 -3862
E-Mail: karina.schneider@tchibo.de
Original-Content von: Tchibo GmbH übermittelt durch news aktuell
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
