Mindestens 34 Tote bei schweren RegenfÀllen um Peking
29.07.2025 - 03:45:49Nach heftigen RegenfĂ€llen in und um die chinesische Hauptstadt Peking sind nach Angaben staatlicher Medien mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schwer betroffen war demnach der nordöstlich gelegene AuĂenbezirk Miyun, wo es laut dem Staatssender CCTV 28 Opfer gab. Zwei weitere Tote wurden aus Yanqing im Nordwesten der Metropole gemeldet.
Auch aus der benachbarten Provinz Hebei wurden Todesopfer gemeldet. Dort starben mindestens vier Menschen bei einem Erdrutsch im Kreis Luanping. Weitere gelten laut Medienberichten als vermisst.
Mehr als 80 000 Menschen mussten wegen Ăberschwemmungen evakuiert werden, davon rund 17 000 in Miyun. In der Region wurden StraĂen ĂŒberflutet, Autos fortgerissen und Strommasten beschĂ€digt. Der Pegel eines Stausees in Miyun erreichte den höchsten Stand seit seiner Errichtung im Jahr 1959. Die Behörden begannen, kontrolliert Wasser abzulassen, und warnten Anwohner vor weiter steigenden WasserstĂ€nden.
Immer wieder schwere Unwetter im SommerÂ
Der chinesische PrÀsident Xi Jinping rief laut der Staatsagentur Xinhua dazu auf, die Sicherheit der Bevölkerung mit allen Mitteln zu gewÀhrleisten. RegenfÀlle in verschiedenen Teilen des Landes hÀtten bedeutende Verluste verursacht.
Die jĂŒngsten Unwetter in der Region um Peking begannen am Wochenende und fĂŒhrten zur SchlieĂung touristischer Einrichtungen sowie zur Aussetzung von Bus- und Bahnverbindungen. Die Wetterbehörde warnte vor weiteren heftigen RegenfĂ€llen in den kommenden Tagen in Nord- und Ostchina.
Fast genau vor zwei Jahren hatte es in Peking und Hebei ebenfalls ein schweres Sommer-Unwetter gegeben, bei dem Menschen ums Leben kamen.


