Elsass-Angriff: Innenminister prÀzisiert Aussagen zu Tat
23.02.2025 - 00:36:33 | dpa.de
Mehrere Stunden nach dem tödlichen Angriff nahe einem Markt in Mulhouse (MĂŒlhausen) hat Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau einige Details der Tat anders dargestellt. Der TĂ€ter soll demnach mehrere Angestellte des Rathauses, die fĂŒr die ParkplatzĂŒberwachung zustĂ€ndig sind, angegriffen haben. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hatte von Polizisten gesprochen. Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron sprach von einem islamistisch motivierten Terrorakt.
Ob der getötete Passant wie von den Ermittlern dargestellt eingeschritten sei oder sich zufĂ€llig in der Bahn des Angreifers befunden habe, sei noch unklar, sagte Retailleau in der ostfranzösischen Stadt unweit der Grenze zu Baden-WĂŒrttemberg. Bei dem Opfer handle sich um einen 69-jĂ€hrigen Portugiesen.
Am spÀten Abend sagte Retailleau zudem, dass sich keiner der Verletzten in Lebensgefahr befinde. Er selbst hatte zuvor noch davon gesprochen, dass ein Verletzter um sein Leben kÀmpfe.
Retailleau zufolge war der TĂ€ter mit einem Messer und einem Schraubenzieher bewaffnet gewesen. Festgenommen wurde ein ausreisepflichtiger Algerier, der sich laut dem Minister tĂ€glich bei der Polizei hĂ€tte melden mĂŒssen, dies am Samstag aber nicht getan hatte. Nach dem Angriff ĂŒberwĂ€ltigte die Polizei den mutmaĂlichen TĂ€ter und nahm ihn in Gewahrsam. Laut Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hatte der Angreifer bei seiner Tat «Allahu akbar» (etwa «Gott ist am gröĂten» auf Arabisch) gerufen.
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