USA, Film

Angela Bassett und Mel Brooks erhalten Ehren-Oscars

27.06.2023 - 01:02:37

Im März 2024 werden die nächsten Oscars verliehen. Doch einige Preisträger stehen jetzt schon fest. Die US-Film-Akademie vergibt vorab die Ehren-Oscars, darunter an Angela Bassett und Mel Brooks.

Die US-Schauspielerin Angela Bassett (64) und die amerikanische Komiker-Legende Mel Brooks (96) werden in diesem Jahr mit Ehren-Oscars ausgezeichnet. Auch die Filmeditorin Carol Littleton (81) wird mit dem «Honorary Award» geehrt, wie die Oscar-Akademie in Beverly Hills bekanntgab. Michelle Satter vom Sundance Institute soll für ihr Engagement um den Independent-Film den Jean-Hersholt-Preis erhalten. Die Trophäen werden im Rahmen der «Governors Awards»-Gala am 18. November in Los Angeles überreicht.

Für die Ehren-Oscars gibt es keinen Wettbewerb, sondern die Akademie sucht Personen aus, die einen besonderen Beitrag für Film und Gesellschaft geleistet haben.

Bassett war in ihrer langen Karriere schon zweimal für einen Oscar nominiert, aber immer leer ausgegangen. Ihre Leinwandrolle als Tina Turner in der Filmbiografie «Tina - What's Love Got To Do With It?» brachte ihr 1994 eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin ein. In diesem Jahr war die Schauspielerin für «Black Panther: Wakanda Forever» im Rennen um den Nebenrollen-Oscar.

Brooks gehört zu «EGOT»-Künstlern

Comedy-Star Brooks ist durch Kultfilme wie «Frankenstein Junior» oder «Der wilde wilde Westen» bekannt. Sein klamaukiges Regiedebüt «The Producers» (1968, «Frühling für Hitler») um Nazis, Show-Girls und Broadway-Produzenten brachte ihm einen Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Multitalent gehört zu der kleinen Gruppe von «EGOT»-Künstlern, die einen Emmy, Grammy, Oscar und Tony gewonnen haben.

Littleton wirkte als Editorin an Dutzenden Filmen mit, darunter «Heißblütig - Kaltblütig» und «Der große Frust». Eine Oscar-Nominierung holte sie mit dem Schnitt von Steven Spielbergs Science-Fiction-Film «E.T. - Der Außerirdische» (1982).

Satter setzt sich nach Angaben der Filmakademie seit über 40 Jahren beim Sundance Institut für die Independent-Szene ein. Sie habe viele Talente aus aller Welt gefördert, hieß es. Der nach dem dänisch-amerikanischen Schauspieler und Philanthropen Jean Hersholt (1886 - 1956) benannte Sonderpreis wird nur in unregelmäßigen Abständen verliehen. Seit Mitte der 50er Jahre gab es 43 Empfänger, darunter Gregory Peck, Elizabeth Taylor, Oprah Winfrey, Angelina Jolie oder Harry Belafonte.

Im vorigen Jahr ging diese Auszeichnung an den US-Schauspieler Michael J. Fox (62). Der an Parkinson erkrankte «Zurück in die Zukunft»-Star wurde für seinen Einsatz im Kampf gegen die Nervenkrankheit gewürdigt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Was man über Shootingstar Jessie Buckley wissen sollte Von der Talentshow-Kandidatin zum gefeierten Filmstar: Mit ihrer emotionalen Darstellung in «Hamnet» ist Jessie Buckley derzeit auf Oscar-Kurs - und in aller Munde. (Unterhaltung, 31.01.2026 - 06:00) weiterlesen...

Ex-Schauspieler Chasing Horse wegen Missbrauchs schuldig. In einem Missbrauchs-Prozess ist er nun schuldig gesprochen worden. Als Teenager spielte Nathan Chasing Horse in dem preisgekrönten Western «Der mit dem Wolf tanzt» eine Figur namens «Lächelt viel». (Unterhaltung, 31.01.2026 - 00:40) weiterlesen...

«Kevin - Allein zu Haus»-Schauspielerin O'Hara gestorben. Nun ist Catherine O'Hara mit 71 gestorben - viele zollen Tribut. Im Komödienhit «Kevin - Allein zu Haus» spielte sie die Filmmutter, in der Comedy-Serie «Schitt’s Creek» eine Seifenoper-Darstellerin. (Unterhaltung, 30.01.2026 - 20:46) weiterlesen...

«Melania» in den Kinos: Die Frau hinter Donald Trump. Und zugleich erzählt das Kinoprojekt so viel über das Weiße Haus. Wie unabhängig ist ein Film über die First Lady, wenn sie zugleich Co-Produzentin ist? «Melania» hat viel mit PR zu tun. (Unterhaltung, 30.01.2026 - 20:25) weiterlesen...

Premiere des «Melania»-Films: Trump freut sich über Glamour. Nun wird das Kinopublikum über den Erfolg entscheiden. Eine Doku, die keine sein will: Der Film «Melania» begleitet die First Lady in den 20 Tagen vor dem Machtwechsel im Weißen Haus. (Unterhaltung, 30.01.2026 - 12:49) weiterlesen...

Drehbuch-Preise: «Blood & Sinners» und «Hamnet» nominiert. Darunter sind viele Kandidaten, die auch bei den Oscars antreten. Hollywoods Drehbuchautoren habe ihre Favoriten für die diesjährigen Preise des Verbands nominiert. (Unterhaltung, 27.01.2026 - 20:56) weiterlesen...