Polizei setzt bei Suche nach Jungen weniger KrÀfte ein
27.03.2025 - 11:26:06 | dpa.deBei der Suche nach dem sechs Jahre alten Pawlos im hessischen Weilburg setzt die Polizei heute auf weniger KrĂ€fte als noch am Vortag. Eine hohe zweistellige Zahl sei im Einsatz, erklĂ€rte eine Sprecherin des PolizeiprĂ€sidiums Westhessen. Am Mittwoch seien es noch 600 Menschen gewesen, die nach dem Jungen gesuchten hatten.Â
Nach Polizeiangaben ist das Kind «autistisch veranlagt» und befindet sich vermutlich in einer hilflosen Lage. Der SechsjÀhrige war zuletzt am Dienstag am Bahnhof von Weilburg im Kreis Limburg-Weilburg gesehen worden.
BĂŒrgermeister: Jeden Stein umgedreht
Es gebe allerdings weiterhin keine heiĂe Spur, sagte sie weiter. Der letzte Anhaltspunkt sei weiterhin der Bahnhof der Stadt, der in unmittelbarer NĂ€he des Flusses Lahn liegt. Ein Einsatz fĂŒr Taucher sei nicht akut geplant, hieĂ es. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen hĂ€tten sich zudem ebenfalls nicht ergeben. Die Polizei gehe zahlreichen Hinweisen nach, auch Videomaterial werde ausgewertet.Â
So gebe es neue Angaben zur Kleidung des Vermissten. Pawlos habe zum Zeitpunkt seines Verschwindens dunkle Sportschuhe mit grĂŒnem Muster getragen. Daneben trug er einen gestreiften Pullover und eine graue Jeans. Die Behörde suche nun auch mit einem Foto der Schuhe und erhoffe sich damit weitere Hilfe aus der Bevölkerung.Â
Weilburgs BĂŒrgermeister Johannes Hanisch (CDU) erklĂ€rte: «Wir haben jeden Stein umgedreht.» Das gesamte Stadtgebiet in einem Radius von drei Kilometern sei abgesucht worden. «Wir sind sehr besorgt um das Schicksal des Jungen.»
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

