Pilger, Busunfall

Fast 30 Pilger bei Busunfall im Iran getötet

21.08.2024 - 08:10:26 | dpa.de

Immer wieder kommt es in der Reisezeit im Iran zu schweren UnfÀllen. Nun ereignet sich eine Tragödie mit pakistanischen Pilgern. Die Ermittler haben eine Ahnung, weshalb es dazu gekommen ist.

JĂ€hrlich strömen Millionen Pilger fĂŒr das Trauerfest Arbain in den Irak. (Symbolbild) - Foto: Ameer Al-Mohammedawi/dpa
JĂ€hrlich strömen Millionen Pilger fĂŒr das Trauerfest Arbain in den Irak. (Symbolbild) - Foto: Ameer Al-Mohammedawi/dpa

Bei einem schweren Busunfall sind im Iran mindestens 28 pakistanische Pilger ums Leben gekommen. 23 weitere Menschen seien bei dem UnglĂŒck in der zentralen Provinz Jasd verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. 14 der verletzten Insassen befinden sich demnach in einem kritischen Zustand.

Laut der Staatsagentur waren die Pilger am Dienstagabend auf dem Weg in den Irak, zu dem fĂŒr Schiiten wichtigen Gedenkfest Arbain. Ein von Irna veröffentlichtes Foto zeigte einen schwerbeschĂ€digten Bus, der auf dem Dach lag sowie eine teils eingestĂŒrzte HĂ€userfront im Hintergrund. Irna zufolge sollen die Toten und Verletzten in ihre Heimat nach Pakistan geflogen werden. 

Grund fĂŒr den Unfall sei nach ersten Erkenntnissen ein technisches Versagen der Bremsen auf einem steilen Straßenabschnitt, berichtete Irna unter Berufung auf den Leiter der lokalen Verkehrspolizei. Der Fahrer habe die Kontrolle ĂŒber den Bus verloren.

Regierungschef Ă€ußert sich

Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif bekundete in den sozialen Medien sein MitgefĂŒhl. «Ich habe unsere (diplomatische) Mission in Teheran angewiesen, den betroffenen Familien jede mögliche Hilfe zukommen zu lassen», schrieb Sharif auf der Plattform X.

Arbain ist eine schiitisch-islamische Gedenkzeremonie, die 40 Tage nach dem Aschura-Fest stattfindet und bei der der MĂ€rtyrertod von Imam Hussein, Enkel des Propheten Mohammed, und seinen GefĂ€hrten in der Schlacht von Kerbala im Jahr 680 betrauert wird. Damals waren Streitigkeiten ĂŒber die rechtmĂ€ĂŸige Nachfolge Mohammeds entbrannt. Aus diesem Konflikt entstanden schließlich mit den Sunniten und Schiiten die beiden großen Strömungen des Islams. JĂ€hrlich strömen dafĂŒr Millionen Schiiten aus aller Welt in den Irak.

Im Iran kommt es insbesondere in der Reisezeit immer wieder zu schweren UnfÀllen. 

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
unterhaltung | 65644342 |