Weimer: Deutsche Filme konkurrenzfÀhig
17.01.2026 - 11:19:14Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht die Nominierungen deutscher Filme beim EuropĂ€ischen Filmpreis als GĂŒtesiegel. «Nie zuvor war der deutsche Film so stark beim EuropĂ€ischen Filmpreis vertreten wie 2026», erklĂ€rte der parteilose Beauftragte fĂŒr Kultur und Medien in Berlin. Das zeige, dass der deutsche Film konkurrenzfĂ€hig sei.Â
Auch der Eurimages Award fĂŒr das Produzententeam von Komplizenfilm bestĂ€tige die Relevanz. «Insofern hat der deutsche Film den heutigen Abend schon jetzt gewonnen und dazu gratuliere ich allen Beteiligten herzlich», meinte Weimer. Der Eurimages Award wird fĂŒr herausragende Ko-Produktionen vergeben.
«In die Sonne schauen» oft nominiert
Der EuropĂ€ische Filmpreis wird am Samstagabend (ab 18.00 Uhr) in Berlin vergeben. Die meisten Nominierungen haben das Roadmovie «SirĂąt» des Franzosen Oliver Laxe, das Drama «Sentimental Value» des Norwegers Joachim Trier und das Drama «In die Sonne schauen» der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski, deren Film fĂŒr Deutschland auch ins Rennen um den Oscar geht.
Ăhnlich wie bei den Oscars in den USA konnten die Mitglieder der EuropĂ€ischen Filmakademie ĂŒber viele PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger abstimmen. Bei der zurĂŒckliegenden Verleihung war der Musicalfilm «Emilia PĂ©rez» als bester europĂ€ischer Film ausgezeichnet worden.





