Tote, Feuer

Zwei Tote bei Feuer in Dresdner Hochhaus

15.02.2025 - 15:07:46

In der elften Etage eines Hochhauses in Dresden ist ein Feuer ausgebrochen. Zwei Menschen sterben. Die Feuerwehr spricht von einem «dramatischen Einsatz».

Nach einem Brand in der elften Etage eines Dresdner Hochhauses sind zwei Menschen gestorben. Eine 87-JĂ€hrige und ein 87-JĂ€hriger wurden zunĂ€chst aus einer brennenden Wohnung gerettet und reanimiert - starben jedoch wenig spĂ€ter im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Eine weitere 78 Jahre alte Frau wurde außerhalb des GebĂ€udes durch herabstĂŒrzende TrĂŒmmerteile verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. 

Die Feuerwehr wurde kurz vor zwölf Uhr alarmiert und in den Stadtteil Johannstadt nahe der Elbe gerufen. Bereits von weitem sei eine «große, schwarze RauchsĂ€ule» ĂŒber dem 15 Stockwerke hohen GebĂ€ude zu sehen gewesen, erlĂ€uterte Michael Klahre, Sprecher der Feuerwehr Dresden. Mit einer Drehleiter sei der Brand von außen bekĂ€mpft worden, parallel haben EinsatzkrĂ€fte mit Atemschutz in der Wohnung nach Menschen gesucht.

Wohnung stand komplett in Flammen 

Die Wohnung der beiden Toten habe in Flammen gestanden und sei stark verqualmt gewesen, der Feuerwehrsprecher sprach von einem «sehr dramatischen Einsatz». Mittlerweile ist das Feuer gelöscht. Rund 80 EinsatzkrÀfte waren im Einsatz. 

Das gesamte GebĂ€ude wurde gerĂ€umt, rund 40 Menschen wurden den Angaben zufolge vorĂŒbergehend in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe betreut und medizinisch versorgt. Weitere Verletzte gab es bis zum Nachmittag zunĂ€chst nicht, sagte der Feuerwehrsprecher. 

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das GebĂ€ude mit BelĂŒftungsgerĂ€ten vom giftigen Brandrauch befreit. Zudem wurde untersucht, inwiefern angrenzende Wohnungen und Etagen von Löschwasser oder Rauchgas betroffen sind. Von der ersten bis zur neunten Etage können die Hausbewohner bereits wieder in ihre Wohnungen zurĂŒckkehren. Wie das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Brandursachenermittler sind vor Ort im Einsatz.

@ dpa.de