Spanien, UnfÀlle

Ein Toter und Verletzte bei weiterem ZugunglĂŒck in Spanien

21.01.2026 - 07:48:49 | dpa.de

In Katalonien kommt es bei einem Sturm zu einem weiteren ZugunglĂŒck. Es gibt einen Toten und mehr als 30 Verletzte. Was ĂŒber den Unfall bei Barcelona bekannt ist.

  • WĂ€hrend eines Sturms stĂŒrzte eine StĂŒtzmauer auf die Gleise und traf auch den Zug. - Foto: Lorena SopĂȘna/EUROPA PRESS/dpa
  • Dutzende Rettungswagen sowie rund 65 SanitĂ€ter und Helfer waren im Einsatz. - Foto: Joan Mateu Parra/AP/dpa
  • Die NahverkehrszĂŒge in Katalonien sind vor allem in den Hauptverkehrszeiten voll. (Archivbild) - Foto: Jan-Uwe Ronneburger/dpa
WĂ€hrend eines Sturms stĂŒrzte eine StĂŒtzmauer auf die Gleise und traf auch den Zug. - Foto: Lorena SopĂȘna/EUROPA PRESS/dpa Dutzende Rettungswagen sowie rund 65 SanitĂ€ter und Helfer waren im Einsatz. - Foto: Joan Mateu Parra/AP/dpa Die NahverkehrszĂŒge in Katalonien sind vor allem in den Hauptverkehrszeiten voll. (Archivbild) - Foto: Jan-Uwe Ronneburger/dpa

Zwei Tage nach dem schweren ZugunglĂŒck in SĂŒdspanien, durch das mit mindestens 42 Menschen starben, ist es im Nordosten des Landes zu einem weiteren tödlichen Bahnunfall gekommen. In Katalonien kam ein LokfĂŒhrer ums Leben, wie der regionale Rettungsdienst mitteilte. Demnach wurden mindestens 37 weitere Menschen verletzt, fĂŒnf davon schwer. 

Der Unfall ereignete sich am Abend nahe dem Ort Gelida, rund 30 Kilometer westlich von Barcelona. 20 Krankenwagen und Dutzende SanitĂ€ter sowie Helfer seien an der UnglĂŒcksstelle nahe dem Ort Gelida östlich von Barcelona im Einsatz, teilte der Zivilschutz Kataloniens auf X mit. Auf Bildern von Onlinemedien war die zerstörte Frontpartie des Zuges zu sehen.

Demnach war eine StĂŒtzmauer wĂ€hrend eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestĂŒrzt und traf auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Gerade in den Abendstunden sind diese ZĂŒge an Wochentagen voll besetzt und viele Passagiere mĂŒssen im Stehen reisen.

Bahnverkehr in Katalonien eingestellt

Nach dem UnglĂŒck bleibt der Nah- und Regionalzugverkehr in Katalonien vorerst eingestellt. Der staatliche Infrastrukturbetreiber Adif teilte mit, der Betrieb im Netz Rodalies de Catalunya bleibe ausgesetzt, bis die durch das Unwetter beschĂ€digte Infrastruktur vollstĂ€ndig ĂŒberprĂŒft sei.

Zuvor war schon ein anderer Rodalies-Nahverkehrszug der Linie R2 weiter nördlich nahe dem Ort Blanes wegen eines Erdrutsches entgleist. Der Zug verlor eine Achse, ĂŒber Verletzte wurde nichts mitgeteilt. 

Weitere Tote durch Unwetter

Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen des starken Sturms «Harry» mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde und starken NiederschlÀgen Alarmstufe Rot ausgerufen. Wegen meterhoher Wellen war auch davor gewarnt worden, sich Hafenmolen und StrÀnden zu nÀhern. 

Unterdessen konnten RettungskrÀfte das Fahrzeug eines Mannes finden, das von Wassermassen in einem normalerweise trockenen Flusslauf, einer Riera, bei dem Ort Palau-Sator mitgerissen worden war. In dem Auto sei ein Toter gefunden worden, bei dem es sich vermutlich um den Vermissten handele, teilte die Feuerwehr mit.

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