Mehr als 200 Tote durch Monsunregen in Pakistan
19.08.2024 - 15:37:55 | dpa.de
In Pakistan sind seit Beginn der Monsunzeit im Juli bereits 215 Menschen ums Leben gekommen. Dabei handelte es sich bei rund der HĂ€lfte der Todesopfer um Kinder, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Am stĂ€rksten betroffen seien die bevölkerungsreichste Provinz Punjab sowie die Provinz Khyber-Pakhtunkhwa im Nordwesten des Landes. Die pakistanische Meteorologie-Behörde erwartet in den kommenden Tagen landesweit weitere schwere RegenfĂ€lle.Â
RettungskrĂ€fte im SĂŒden des Landes hatten Angaben eines lokalen Behördenvertreters zufolge Menschen mit Booten aus ĂŒberschwemmten StĂ€dten transportiert. In der sĂŒdlichen Millionenstadt Karachi seien Behörden aufgrund weiterer erwarteter RegenfĂ€lle in höchster Alarmbereitschaft, so ein Sprecher des Informationsministeriums vor Ort.Â
In dem sĂŒdasiatischen Land kommt es wĂ€hrend der Monsunzeit von Juli bis September fĂŒr gewöhnlich zu starken NiederschlĂ€gen. Extreme Wetterereignisse nehmen jedoch zu. Experten machen die Klimakrise dafĂŒr verantwortlich. Im Sommer 2022 erlebte Pakistan eine schwere Flutkatastrophe, die zwischenzeitlich ein Drittel des Landes unter Wasser setzte und 1.700 Menschen das Leben kostete.
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