Bereits vier Tote bei WaldbrÀnden in Portugal
23.08.2025 - 17:07:14Bei der BekĂ€mpfung der groĂen WaldbrĂ€nde hat es in Portugal ein viertes Todesopfer gegeben. Der Feuerwehrmann habe am Dienstag bei der Kleinstadt Sabugal im Osten des Landes schwere Verbrennungen erlitten und sei am Samstag in einem Krankenhaus in Porto gestorben, berichtete der staatliche TV-Sender RTP. Der 45-JĂ€hrige hatte demnach Verbrennungen von 75 Prozent seiner Haut erlitten. Damit sind in Portugal und Spanien bei WaldbrĂ€nden im August insgesamt acht Menschen ums Leben gekommen.
In Portugal waren nach offiziellen Angaben noch etwa 1.400 Feuerwehrleute im Einsatz, um unter anderem einen Waldbrand in Arganil im Zentrum des Landes zu bekĂ€mpfen. Andere BrĂ€nde seien entweder unter Kontrolle oder gelöscht.Â
Auch aus dem Nachbarland Spanien gab es eine vorsichtige Entwarnung. Geholfen hat den BrandbekĂ€mpfern auch das Ende der Hitzewelle mit Temperaturen ĂŒber 40 Grad. Stellenweise hat es sogar etwas geregnet.
Die Lage in Spanien entwickele sich positiv, sagte die Generaldirektorin fĂŒr den Zivilschutz, Virginia Barcones, dem staatlichen TV-Sender RTVE. Zugleich rief sie zu einer «letzten Kraftanstrengung» auf, denn es gebe immer noch 16 aktive WaldbrĂ€nde. Seit Dienstag sind auch 67 Feuerwehrleute aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Spanien im Einsatz.
In Spanien wurden seit Jahresbeginn nach vorlĂ€ufigen SchĂ€tzungen des EuropĂ€ischen Waldbrandinformationssystems EFFIS vom Samstag mehr als 4.000 Quadratkilometer Natur zerstört. Das ist mehr als je zuvor in einem ganzen Jahr gemessen wurde. Zum Vergleich: Die verbrannte FlĂ€che ist deutlich gröĂer als das Saarland (rund 2.570 Quadratkilometer). In Portugal wurde eine FlĂ€che von fast 2.800 Quadratkilometern in Mitleidenschaft gezogen.











