Judith Schalansky erhÀlt Hamburger Lessing-Preis 2025
21.11.2025 - 13:35:30Die Schriftstellerin Judith Schalansky erhĂ€lt den Lessing-Preis 2025 der Hansestadt Hamburg. Schalansky verbinde literarische PrĂ€zision mit einer unverwechselbaren Ă€sthetischen Handschrift, begrĂŒndete Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) die Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Preises an die 45-jĂ€hrige Autorin. Ihre BĂŒcher seien stets Gesamtkunstwerke.
Preis spiegelt groĂe literarische Bedeutung der Autorin wider
Schalansky studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign in Potsdam und Berlin, wo sie den Angaben zufolge bis heute lebt. Sie ist MitgrĂŒnderin des Verbandes PEN Berlin und feierte 2008 ihr DebĂŒt als Schriftstellerin mit dem Roman «Blau steht dir nicht». Seitdem hat sie als eigenstĂ€ndige Gestalterin ihrer BĂŒcher sowohl zahlreiche Design- als auch literarische Preise erhalten.
Das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium des Lessing-Preises wiederum geht an die Schriftstellerin Anja Kampmann, die sich souverĂ€n in verschiedenen literarischen Formen bewege, sagte Brosda. «Mit groĂer poetischer Klarheit richtet sie ihren Blick auf gesellschaftliche Fragen und auf Menschen, die sonst oft unsichtbar bleiben.»
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Der 1929 vom Hamburger Senat anlÀsslich des 200. Geburtstages von Gotthold Ephraim Lessing gestiftete Preis wird alle vier Jahre vergeben. PreistrÀgerinnen und PreistrÀger waren unter anderem Hannah Arendt, Walter Jens, Max Horkheimer, Jan Philipp Reemtsma, Nino Haratischwili und zuletzt 2021 der Schriftsteller Uwe Timm.





