Mayon, Philippinen

Mayon auf den Philippinen schleudert drei Kilometer Asche hoch

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 10:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach dem Ausbruch des Mayon rechnen die Behörden in mehreren Gemeinden mit Ascheregen und warnen vor gefährlichen Strömen an den Vulkanhängen. Auch der Flugverkehr in Kraternähe könnte beeinträchtigt werden.

Ascheregen betrifft mehrere Gemeinden

  • Der Mayon brach um 11.53 Uhr Ortszeit in der Provinz Albay südöstlich von Manila aus.
  • Der Wind trug die Aschewolken nach Westen und Südwesten, unter anderem in Richtung Daraga und Guinobatan.
  • Der 2.462 Meter hohe Vulkan hatte bereits im Mai mehr als 50 Dörfer mit Asche bedeckt.
  • Die Aschewolke war drei Kilometer hoch. - Bild: Zalrian Sayat/AP/dpa
  • Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. - Bild: Zalrian Sayat/AP/dpa
  • Der Mayon südöstlich der Hauptstadt Manila ist regelmäßig aktiv. - Bild: -/Albay Province Public Information Office/XinHua/dpa
Die Aschewolke war drei Kilometer hoch. - Bild: Zalrian Sayat/AP/dpa Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.  - Bild: Zalrian Sayat/AP/dpa Der Mayon südöstlich der Hauptstadt Manila ist regelmäßig aktiv. - Bild: -/Albay Province Public Information Office/XinHua/dpa

Mayon schleudert Aschewolke über Albay

Auf den Philippinen ist der Vulkan Mayon ausgebrochen und hat eine 3.000 Meter hohe Aschewolke ausgestoßen. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie erhöhte daraufhin die Warnstufe und warnte vor einer möglichen größeren Eruption.

Ascheregen in mehreren Gemeinden

Der Ausbruch ereignete sich nach Angaben des Instituts um 11.53 Uhr Ortszeit. Der Wind trug die rasch aufsteigenden Aschewolken nach Westen und Südwesten.

In Daraga, Guinobatan und benachbarten Orten wurde Ascheregen erwartet. Der Vulkan liegt in der Provinz Albay südöstlich der Hauptstadt Manila.

Behörden warnen vor heißen Strömen

Den Behörden zufolge könnte eine neue Phase magmatischer Aktivität beginnen. In den kommenden Tagen und Wochen bestehe die Gefahr von Lavaströmen und pyroklastischen Strömen.

Diese heißen Gemische aus Gas, Asche und Gestein könnten vor allem die oberen und mittleren Hänge des Vulkans treffen. Die Luftfahrtbehörden wurden aufgefordert, Piloten vor Flügen in der Nähe des Kraters zu warnen, weil Aschewolken Flugzeuge gefährden können.

Mayon bleibt regelmäßig aktiv

Zuletzt hatte der Mayon im Mai seine Umgebung nach einem Ausbruch mit dicker Asche bedeckt. Mehr als 50 Dörfer rund um den Feuerberg waren damals betroffen.

Der 2.462 Meter hohe Mayon ist regelmäßig aktiv. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel rund um den Pazifik, in dem es häufig zu Erdbeben und Eruptionen kommt.

Der Mayon gehört zu den regelmäßig aktiven Vulkanen der Philippinen und liegt in der Provinz Albay auf der Insel Luzon. Seine Nähe zu dicht besiedelten Gemeinden macht selbst begrenzte Ausbrüche zu einem Ereignis mit unmittelbaren Folgen für den Alltag, die Landwirtschaft und den Verkehr.

Eine drei Kilometer hohe Aschewolke kann den Flugverkehr in der Umgebung beeinträchtigen, weil feine Vulkanasche Triebwerke beschädigen und die Sicht verschlechtern kann. Deshalb richtet sich die Warnung nicht nur an Menschen an den Hängen, sondern auch an Piloten und Behörden, die Flugrouten beobachten müssen.

Gefahr durch weitere Aktivität

Besonders kritisch wären Lavaströme und pyroklastische Ströme. Letztere bewegen sich als sehr heiße Gemische aus Gas, Asche und Gestein schnell hangabwärts und können deutlich gefährlicher sein als sichtbare Lava. Die angekündigte mögliche magmatische Aktivität macht die Entwicklung in den kommenden Tagen und Wochen relevant.

Der Ausbruch steht zudem im Zusammenhang mit der geologischen Lage des Landes am Pazifischen Feuerring. Dort treffen tektonische Prozesse aufeinander, weshalb Erdbeben und Vulkanausbrüche häufig vorkommen. Für die Bevölkerung rund um den Mayon bedeutet das, dass Warnstufen, Sperrzonen und Hinweise zu Ascheregen kurzfristig über Schutzmaßnahmen und Verkehrsentscheidungen bestimmen können.

n-tv: „Vulkanausbruch auf den Philippinen – Kilometer hohe Aschewolke“ (30.10.2026)

Der Beitrag bestätigt den Ausbruch, die 3.000 Meter hohe Aschewolke und die erhöhte Warnstufe. Er übernimmt den dpa-Faktenkern und stellt zusätzlich die mögliche Gefahr für Lavaströme, pyroklastische Ströme und den Flugverkehr heraus.

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