AnschlÀgen, Metalldetektoren

Nach AnschlÀgen: Metalldetektoren und mehr Ordner auf Wiesn

Veröffentlicht am: 12.09.2024 um 14:06 Uhr | dpa.de

Millionen von GĂ€sten aus aller Welt kommen auf das Oktoberfest. Nach den AnschlĂ€gen in Solingen und MĂŒnchen wird einmal mehr ĂŒber die Sicherheit auf dem Fest diskutiert.

  • Die Wiesn 2023 lockte die rekordverdĂ€chtige Zahl von 7,2 Millionen GĂ€sten an. (Archivfoto) - Bild: Peter Kneffel/dpa
    Die Wiesn 2023 lockte die rekordverdÀchtige Zahl von 7,2 Millionen GÀsten an. (Archivfoto) - Bild: Peter Kneffel/dpa
  • Hunderte Polizeibeamte sichern das Volksfest. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa
    Hunderte Polizeibeamte sichern das Volksfest. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa
  • Beamte sind mit Bodycams unterwegs. (Archivbild) - Bild: Felix Hörhager/dpa
    Beamte sind mit Bodycams unterwegs. (Archivbild) - Bild: Felix Hörhager/dpa
  • An den EingĂ€ngen zur Wiesn wird stichprobenartig kontriolliert. (Archivbild) - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    An den EingÀngen zur Wiesn wird stichprobenartig kontriolliert. (Archivbild) - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Auf der Theresienwiese laufen letzte Arbeiten vor dem Wiesn-Start. (Archivfoto) - Bild: Sven Hoppe/dpa
    Auf der Theresienwiese laufen letzte Arbeiten vor dem Wiesn-Start. (Archivfoto) - Bild: Sven Hoppe/dpa
Die Wiesn 2023 lockte die rekordverdÀchtige Zahl von 7,2 Millionen GÀsten an. (Archivfoto) - Bild: Peter Kneffel/dpa Hunderte Polizeibeamte sichern das Volksfest. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa Beamte sind mit Bodycams unterwegs. (Archivbild) - Bild: Felix Hörhager/dpa An den EingÀngen zur Wiesn wird stichprobenartig kontriolliert. (Archivbild) - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Auf der Theresienwiese laufen letzte Arbeiten vor dem Wiesn-Start. (Archivfoto) - Bild: Sven Hoppe/dpa

Als Konsequenz aus den mutmaßlich islamistisch motivierten AnschlĂ€gen von Solingen und MĂŒnchen gibt es fĂŒr das Oktoberfest schĂ€rfere Sicherheitsmaßnahmen. An den EingĂ€ngen zum Fest sollen bei Kontrollen erstmals Hand-Metalldetektoren eingesetzt werden. Die Mediengruppe «Merkur/tz» hatte darĂŒber berichtet. Die Kontrollen seien stichprobenartig und verdachtsabhĂ€ngig, sagte der Festleiter und Wirtschaftsreferent Clemens BaumgĂ€rtner (CSU). 

«Wir werden sicherlich mehr Ordner haben», sagte BaumgĂ€rtner der Deutschen Presse-Agentur weiter. «Wir werden sicherlich auch einzelne Abtastungen sehen.» Auch diese sollten bei den Kontrollen an den EingĂ€ngen stichprobenartig und verdachtsabhĂ€ngig durchgefĂŒhrt werden.

Die Wiesn gilt als grĂ¶ĂŸtes Volksfest der Welt und zieht jedes Jahr Millionen GĂ€ste an. Das Fest beginnt dieses Jahr am 21. September und dauert bis 6. Oktober.

Keine besondere Bedrohung

«Momentan gibt es keine Erkenntnisse der Polizei, dass das Oktoberfest einer besonderen Bedrohung ausgesetzt ist», unterstrich BaumgĂ€rtner. «NatĂŒrlich werden wir alles tun, um die Wiesn-Besucherinnen und -Besucher bestmöglich zu schĂŒtzen», sagte OberbĂŒrgermeister Dieter Reiter (SPD). «Wir wissen aber alle, dass es eine absolute Sicherheit nie geben kann.»

FĂŒr die Wiesn gibt es ein ĂŒber viele Jahre entwickeltes Sicherheitskonzept. Seit 2016 ist das GelĂ€nde umzĂ€unt. Die Zufahrten versperren Poller und BetonkĂŒbel. GrĂ¶ĂŸere Taschen dĂŒrfen nicht mitgenommen werden, Messer und Glasflaschen sind verboten. 

Es gelten FlugbeschrĂ€nkungen, auch fĂŒr Drohnen. Mehr als 50 Videokameras leuchteten 2023 teils dunkle Ecken aus. Rund 600 Polizisten und an die 2200 Ordner waren im Einsatz. Die Maßnahmen fĂŒr dieses Jahr stellen Polizei und Kreisverwaltungsreferat nĂ€chste Woche vor. 

 

 

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