WArnung vor FÀlschungen des Diabetesmittels «Ozempic»
06.10.2023 - 12:44:34Eine Behörde in Freiburg hat vor FĂ€lschungen des Diabetesmedikaments «Ozempic» gewarnt. Von den FĂ€lschungen gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit «erhebliche Gesundheitsgefahren» aus, wie das RegierungsprĂ€sidium Freiburg in Absprache mit dem Stuttgarter Sozialministerium mitteilte. Es sei nicht auszuschlieĂen, dass sich mehrere gefĂ€lschte Packungen in Deutschland im Vertrieb befĂ€nden.
Falls gefĂ€lschte Medikamente auftauchten, mĂŒssten diese in eine Apotheke gebracht werden. Die OriginalprĂ€parate des Herstellers Novo Nordisk seien nicht gefĂ€hrlich. Die Originale seien von den FĂ€lschungen optisch leicht zu unterscheiden, schreibt das RegierungsprĂ€sidium. «Ozempic» wird als Injektion unter die Haut gespritzt. Bei der Originalspritze ist der drehbare Ring im hinteren Bereich demnach hellblau. Bei der FĂ€lschung ist er grau. Der Injektionsknopf am Ende der Spritze ist bei der Originalspritze grau und bei der FĂ€lschung blau.
In Deutschland liegt die Ăberwachung des Arzneimittelverkehrs bei den jeweils zustĂ€ndigen Behörden der BundeslĂ€nder. Sie können fĂŒr deutschlandweit vertriebene FĂ€lschungen Warnungen aussprechen.
«Ozempic» ist ein auf dem Wirkstoff Semaglutid basierendes PrĂ€parat. Es ist in Deutschland als Diabetes-Medikament zugelassen. Der Wirkstoff kann aber auch als Abnehmmittel insbesondere bei stark ĂŒbergewichtigen Menschen eingesetzt werden. In Deutschland können Ărzte zu diesem Zweck seit Sommer das Semaglutid-haltige Medikament «Wegovy» von Novo Nordisk verschreiben. Der Wirkstoff ist auch deshalb breiter bekannt, weil einige Promis damit abgenommen haben wollen.


