Autofahrer aufgepasst: Polizei startet Blitzermarathon
07.04.2025 - 05:00:43 | dpa.de
FuĂ vom Gas: Beim sogenannten Blitzermarathon kontrolliert die Polizei in dieser Woche in weiten Teilen Deutschlands verstĂ€rkt die Geschwindigkeit im StraĂenverkehr. An der Aktion beteiligen sich nach Angaben des ADAC 14 der 16 BundeslĂ€nder - nicht dabei sind demnach das Saarland sowie Berlin.
Mit den Kontrollen vor allem auf unfalltrĂ€chtigen Abschnitten und im Bereich von Schulen und Baustellen soll die Sicherheit auf den StraĂen erhöht werden. TemposĂŒnder mĂŒssen damit rechnen, geblitzt zu werden und anschlieĂend ein BuĂgeld zu erhalten.
Schwerpunkt der Kontrollen am Mittwoch
Nicht in allen teilnehmenden BundeslĂ€ndern wird die ganze Woche ĂŒber kontrolliert, manche konzentrieren sich auf den Haupttag an diesem Mittwoch (9. April) wie etwa Bayern und ThĂŒringen. In LĂ€ndern wie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt soll es laut ADAC die ganze Woche ĂŒber verstĂ€rkte Kontrollen geben - die Aktion wird deshalb auch «Speedweek» genannt.Â
Polizei und BeschĂ€ftigte der kommunalen VerkehrsĂŒberwachung betreiben fĂŒr den Blitzermarathon einen groĂen Aufwand. Allein in Bayern soll es nach Angaben des Innenministeriums rund 1.500 Messstellen geben. Das Ziel sei es, Raser zu stoppen, Leben zu schĂŒtzen und Menschen fĂŒr verantwortungsvolles Fahren zu sensibilisieren.
Erhöhte Geschwindigkeit als Ursache vieler UnfÀlle
Bei UnfĂ€llen im StraĂenverkehr starben laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr 2.780 Menschen. Erhöhte Geschwindigkeit ist eine der zentralen Ursachen dafĂŒr. In Bayern etwa war im vorigen Jahr rund ein Viertel aller tödlichen VerkehrsunfĂ€lle auf zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit zurĂŒckzufĂŒhren.Â
Der ADAC sieht im Blitzermarathon einen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Deutschland. Damit gelinge es, den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren durch zu schnelles Fahren bewusst zu machen. «Eine solche Woche alleine schafft jedoch nicht sofort alle Risiken im StraĂenverkehr dauerhaft aus der Welt», betonte ein Sprecher. Wichtig sei, dass jeder sein Verhalten immer wieder hinterfrage und falls nötig verĂ€ndere.
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