Deutschland, Nordrhein-Westfalen

GlĂ€tte und Schnee - FrĂŒhwinter im SpĂ€therbst

18.11.2025 - 13:30:01

Mitte November und schon winterliche ZustĂ€nde in Deutschland: Dieses Jahr geht es schnell - in Teilen Deutschlands schneit es auch in den kommenden Tagen munter. FĂŒr Autofahrer ist Vorsicht geboten.

  • Der DWD spricht von einer «frĂŒhwinterlichen Phase im SpĂ€therbst».  - Foto: Thomas Warnack/dpa

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  • Im Erzgebirge rĂ€umte der Winterdienst den Schnee von den Straßen.  - Foto: AndrĂ© MĂ€rz/NEWS5/dpa

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  • FĂŒr Autofahrer hieß es teils: kratzen. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

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  • Es ist bereits frostig kalt in Deutschland. - Foto: Jan Woitas/dpa

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  • Einige EinsĂ€tze gab es bereits wegen des Wetters. - Foto: Sven Hoppe/dpa

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Der DWD spricht von einer «frĂŒhwinterlichen Phase im SpĂ€therbst».  - Foto: Thomas Warnack/dpaIm Erzgebirge rĂ€umte der Winterdienst den Schnee von den Straßen.  - Foto: AndrĂ© MĂ€rz/NEWS5/dpaFĂŒr Autofahrer hieß es teils: kratzen. - Foto: Bernd Weißbrod/dpaEs ist bereits frostig kalt in Deutschland. - Foto: Jan Woitas/dpaEinige EinsĂ€tze gab es bereits wegen des Wetters. - Foto: Sven Hoppe/dpa

Eigentlich noch Herbst - aber doch schon ziemlich frostig winterlich: Bereits zum Wochenstart hat es in manchen Regionen geschneit. In den kommenden Tagen geht es dann mit den Temperaturen schrittweise nach unten - und wieder ist mit Schnee zu rechnen. Angesichts der polaren Kaltluft und des Schnees spricht der Deutsche Wetterdienst von einer «frĂŒhwinterlichen Phase im SpĂ€therbst». 

«Werden heute noch lokal und in der Spitze bis zu 8 Grad erreicht, sind es morgen nur noch 7, am Donnerstag dann 6 und am Freitag 5 Grad», sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas. «Im großen Rest des Landes ist es kĂŒhler, in der zweiten WochenhĂ€lfte gibt es dann im SĂŒden die ersten Tage mit Dauerfrost.» 

Wochenanfang bereits winterlich

Am Montag und in der Nacht auf Dienstag hatte es neben den Alpen bereits besonders in den Mittelgebirgen geschneit. Im Sauerland wurde es am Montag tagsĂŒber schon winterlich: Bei leichten Minusgraden wurden die ersten Tannen oberhalb der 500 Meter mit Schnee bedeckt. Auf dem Kahlen Asten und in den Skigebieten rund um Winterberg sorgten die niedrigen Temperaturen und der Neuschnee fĂŒr GlĂ€tte.

WĂ€hrend es in den Hochalpen am Montag bereits bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gab, wurden im Laufe des Tages auch einige HausdĂ€cher im AllgĂ€u mit Schnee bedeckt. Im Erzgebirge kam bei frostigen Temperaturen schon der Winterdienst zum Einsatz. Bei Minusgraden befreiten Schneeschieber die Straßen oberhalb von 600 Metern vom Schneematsch. Glatte Straßen und teilweise dichtes Schneetreiben sorgten fĂŒr leichte Verkehrsverzögerungen im Feierabendverkehr am Montag. 

Einige EinsÀtze wegen GlÀtte 

Aus dem SĂŒdwesten etwa wurden mehrere UnfĂ€lle wegen GlĂ€tte gemeldet. Laut Polizei wurde dabei aber zunĂ€chst niemand verletzt. GlĂ€tte könnte auch im Landkreis Vorpommern-RĂŒgen im Nordosten Deutschland der Grund fĂŒr zwei UnfĂ€lle an der exakt selben Stelle an einer Bundesstraße sein. Eine Frau wurde verletzt. FĂŒr einen kuriosen Einsatz sorgte im Hochsauerlandkreis gefrorene GĂŒlle. Ein Landwirt hatte die GĂŒlle auf einer Bundesstraße verloren. Sie fror - und sei nun schwer zu entfernen, so ein Polizeisprecher am Morgen. 

Und wo kann die kommenden Tage mit Schnee gerechnet werden? 

Teils krĂ€ftigeren SchneefĂ€llen seien am Mittwoch teilweise in einem Streifen vom Emsland bis ins sĂŒdliche Schleswig-Holstein möglich. Einige Zentimeter Nassschnee können sich dort durchaus akkumulieren, sagt Jonas. Und auch im Zuge einer Front, die vom Nordwesten in die Mitte ziehe und am Donnerstagmorgen die Alpen erreiche, wird laut DWD in höheren und mittleren Lagen Schnee erwarten. «Eventuell schaffen es die Flocken an der einen oder anderen Stelle auch bis in die tiefsten Lagen.» 

Aber was bleibt dauerhaft vom Schnee? Gegen ihn wĂŒrden vor allem die positiven Tagestemperaturen und der BodenwĂ€rmestrom anarbeiten, sagt der Meteorologe. «Und dann dĂŒrften zum Wochenende hin wohl nur im Schwarzwald und den Alpen Mengen ĂŒber 10 Zentimeter liegen, an den Alpen können es dafĂŒr aber durchaus um 20 Zentimeter sein.»

Die Prognosen im Einzelnen

In der Nacht zum Mittwoch fallen die Temperaturen auf bis zu minus sieben Grad. Örtlich kann es GlĂ€tte geben. Am Mittwoch gibt es im SĂŒdosten und SĂŒden noch einige Auflockerungen und es bleibt meist trocken. Im Rest des Landes fĂ€llt immer wieder Regen oder Schauer. Im Norden fĂ€llt gebietsweise und im Bergland oberhalb von 300 bis 600 Meter Schnee. Die Höchstwerte erreichen 1 bis 7 Grad. 

Am Donnerstag zeigt sich der Himmel mit vielen Wolken und an den KĂŒsten sowie von den Alpen bis an Oder und Neiße fĂ€llt zeitweise Regen oder Schneeregen, im Bergland wird durchweg Schnee erwartet. Im Westen und der Mitte werden im Tagesverlauf zunehmend lĂ€ngere trockene Phasen und kurze Aufheiterungen erwartet. Höchsttemperaturen liegen bei minus 1 bis plus 4 Grad. 

Im Freitag bleibt es im SĂŒden teils stark bewölkt. Im Nordosten, spĂ€ter auch in der Mitte kommt es zu grĂ¶ĂŸeren Auflockerungen. Dabei wird nur noch an den KĂŒsten Schauer und an den Alpen etwas Schnee erwartet.

@ dpa.de

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