Flugzeugabsturz, Litauen

Flugzeugabsturz in Litauen: Alle TrĂŒmmerteile geborgen

02.12.2024 - 17:31:36 | dpa.de

Nach dem Absturz eines Frachtflugzeugs sind nun alle TrĂŒmmerteile geborgen und die UnglĂŒcksstelle in Vilnius wieder zugĂ€nglich. Die Suche nach der Ursache lĂ€uft aber weiter - mit deutscher Hilfe.

Die Absturzursache ist noch unbekannt.  - Foto: Alexander Welscher/dpa
Die Absturzursache ist noch unbekannt. - Foto: Alexander Welscher/dpa

Die Bergungsarbeiten an der UnglĂŒcksstelle des abgestĂŒrzten Frachtflugzeugs in Litauen sind abgeschlossen. SĂ€mtliche TrĂŒmmerteile der Swiftair-Maschine, die im Auftrag von DHL von Leipzig nach Vilnius unterwegs gewesen war, seien abtransportiert worden, teilte ein Polizeisprecher mit.

Kleinere Teile des Flugzeugs wurden demnach in der Vorwoche entfernt und die großen Wrackteile - darunter auch das Cockpit der Boeing 737 - mit Hilfe von Lastwagen am Wochenende zur Untersuchung in einen Hangar weggebracht. Die Flugschreiber, die die Flugdaten aufzeichnen, waren zuvor bereits gefunden und geborgen worden. Sie sollen in Deutschland ausgewertet werden.

Auch die Polizei habe ihre Arbeit an der bislang abgesperrten Absturzstelle beendet. Das Gebiet werde nun nicht mehr weiter abgesichert, sagte der Polizeisprecher. ZurĂŒckgeblieben sind dort zerstörte GebĂ€ude und verbrannte Autos, die nach dem Absturz in Brand geraten waren, wie auf Bildern litauischer Medien zu sehen war. Die Bewohner des beschĂ€digten Wohnhauses sind vorĂŒbergehend in Sozialwohnungen untergebracht, die von der Stadtverwaltung zur VerfĂŒgung gestellt wurden. 

Deutscher Ermittler weiterhin vor Ort

Das Frachtflugzeug war am frĂŒhen Montagmorgen kurz vor der geplanten Landung in der NĂ€he des Flughafens Vilnius in ein Wohngebiet gestĂŒrzt und am Boden zerschellt. Dabei kam eines der vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Die Absturzursache ist noch unbekannt. Bislang deute nichts auf einen möglichen Terroranschlag oder einen Sabotageakt hin.

Die litauischen Behörden haben nach dem Absturz umfassende Ermittlungen eingeleitet. In die Ermittlungen vor Ort sind auch deutsche Experten von der Bundesstelle fĂŒr Flugunfalluntersuchung eingebunden. Nach Angaben eines Sprechers des Justizministeriums planten sie, ihre Arbeit in Litauen noch mindestens eine Woche fortzusetzen. Auch Ermittler aus Spanien und den USA unterstĂŒtzen die Suche nach der Absturzursache.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
unterhaltung | 66214984 |