Weitere Beben in Russlands Fernem Osten
31.07.2025 - 12:27:14Nach dem heftigen Erbeben vor der Halbinsel Kamtschatka bebt die Erde vor der KĂŒste von Russlands Fernem Osten weiter. Der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge ereigneten sich sĂŒdöstlich der Stadt Sewero-Kurilsk auf der Insel Paramuschir zwei weitere starke Beben der StĂ€rke 6 in einer Entfernung von 241 Kilometern und der StĂ€rke 5,7 in einer Entfernung von 163 Kilometern im Pazifik. Berichte ĂŒber Auswirkungen an der dĂŒnn besiedelten OberflĂ€che gab es zunĂ€chst nicht.
In der Stadt im Norden der Inselgruppe Kurilen liefen bereits die AufrÀumarbeiten des Bebens vom Vortag an. «In Sewero-Kurilsk werden die Folgen des Erbebens und des Tsunamis beseitigt», schrieb der Gouverneur der Region Sachalin, Waleri Limarenko, zuvor noch bei Telegram. Dazu veröffentlichte er ein kurzes Video, das AufrÀumarbeiten zeigt.
Die Stadt ist nach dem schweren Beben am Vortag infolge des Kamtschatka-Bebens von mehreren Tsunami-Wellen getroffen worden. Es kam zu Ăberschwemmungen.Â
Zahlreiche Nachbeben
Internationale Erdbebenwarten registrierten in der Nacht zu Donnerstag zahlreiche Nachbeben, viele mit einer StĂ€rke von weit ĂŒber 5 und in geringerer Tiefe von nur etwa zehn Kilometern. Weitere könnten in den nĂ€chsten Wochen folgen.Â
Am Mittwoch hatte es ein heftiges Beben der StĂ€rke 8,8 vor der Halbinsel Kamtschatka gegeben. In der Folge galten fĂŒr Millionen von Menschen im Pazifikraum Tsunami-Warnungen. Die befĂŒrchtete Katastrophe blieb aber aus.


