WeihnachtsmÀrkte, Weihnachten

Weihnachtsmarkt nach RĂ€umung wieder offen – Fahndung lĂ€uft

13.12.2025 - 12:52:57

Nach der RÀumung ist der Weihnachtsmarkt im niedersÀchsischen Duderstadt wieder geöffnet. Die Polizei sucht jedoch weiter nach einem Jugendlichen, der mit einer Langwaffe gesehen wurde.

Ein Jugendlicher mit einer Langwaffe beschĂ€ftigt weiterhin die Polizei im sĂŒdöstlichen Niedersachsen. Nach der RĂ€umung des Weihnachtsmarkts in der Gemeinde Duderstadt im Landkreis Göttingen suchen die Ermittler weiterhin nach einem VerdĂ€chtigen.

Der Weihnachtsmarkt sei in Absprache mit den Veranstaltern wieder geöffnet, teilte eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage mit. Dasselbe gelte fĂŒr den ĂŒblichen Wochenmarkt.

Mehrere Zeugen hatten einen Jugendlichen mit Langwaffe gesehen

Seit der Nacht habe sich der Stand der Ermittlungen jedoch nicht geÀndert, teilte die Sprecherin weiter mit. Mehrere Zeugen hatten angegeben, am Freitagabend einen Jugendlichen mit einer Langwaffe gesehen zu haben.

Daraufhin wurde der Markt in Duderstadt gerÀumt. Der den Beschreibungen nach etwa 17 bis 20 Jahre alte VerdÀchtige wurde trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung bislang nicht gefunden.

Polizei vorsorglich mit verstÀrkten KrÀften in Duderstadt prÀsent

Zum Zeitpunkt der RĂ€umung gegen 20.30 Uhr hielten sich rund 120 Menschen auf dem Weihnachtsmarkt auf. Die Polizei sperrte die Zufahrtswege und war mit mehreren Streifenwagen sowie einem Hubschrauber im Einsatz. Die RĂ€umung verlief den Angaben nach ruhig und geordnet.

Unklar ist weiterhin, ob es sich bei der beobachteten Waffe um eine echte Schusswaffe oder um eine sogenannte Anscheinswaffe handelte. Die Ermittlungen dauern an. Laut der Sprecherin sei die Polizei vorsorglich mit verstĂ€rkten KrĂ€ften in Duderstadt prĂ€sent. Sie bat zudem darum, keine GerĂŒchte in sozialen Netzwerken zu verbreiten.

Erhöhte Wachsamkeit seit Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

Besonders der islamistische Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der GedĂ€chtniskirche vor ziemlich genau neun Jahren mit insgesamt 13 Toten hat bei Sicherheitsbehörden zu erhöhter Wachsamkeit gefĂŒhrt. Seither werden WeihnachtsmĂ€rkte bundesweit mit zusĂ€tzlichen Sicherheitsmaßnahmen geschĂŒtzt.

@ dpa.de