Verletzte nach Busunfall nicht mehr in akuter Lebensgefahr
11.06.2026 - 07:32:35 | dpa.deNach einem verheerenden ZusammenstoĂ zweier Busse in Oberbayern ist nach Polizeiangaben keiner der Verletzten mehr in akuter Lebensgefahr. Die Unfallstelle sei gerĂ€umt, die beteiligten Busse wĂŒrden nun von einem Gutachter untersucht. Dabei gehe es etwa darum zu klĂ€ren, ob technische Probleme zu dem Unfall gefĂŒhrt haben könnten, erklĂ€rte ein Polizeisprecher. Zugleich sei ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben worden, um den Unfallablauf nachzuvollziehen.
Am Mittwochmittag waren in einer Kurve bei Hebertshausen im Landkreis Dachau ein mit Kindern besetzter Reisebus und ein entgegenkommender Linienbus ohne FahrgÀste zusammengeprallt. Ein ZweitklÀssler starb. Eine Lehrerin und zwei weitere Kinder wurden schwer verletzt, zwei weitere Kinder erlitten mittelschwere Verletzungen. 26 weitere MÀdchen und Jungen und die beiden Busfahrer seien leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit.
Dank den HelfernÂ
Die Unfallursache ist unklar. Freiwillige Schnelltests der Fahrer hatten ergeben, dass beide nicht alkoholisiert gewesen sind, wie der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) sagte.Â
Bayerns MinisterprĂ€sident Markus Söder (CSU) schrieb auf der Plattform X: «Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und wir beten fĂŒr die Genesung der Verletzten.» Er danke den RettungskrĂ€ften und der Polizei, die schnell geholfen hĂ€tten. «Das ist alles andere als selbstverstĂ€ndlich. Danke auch allen Ărzten und PflegekrĂ€ften in den KrankenhĂ€usern, die jetzt ihr Bestes geben.»
