Alle BrÀnde in Griechenland unter Kontrolle
28.07.2023 - 14:02:29Die BrĂ€nde sind in allen Regionen Griechenlands unter Kontrolle gebracht oder gelöscht worden. Dies teilte am Freitag der griechische Minister fĂŒr BĂŒrgerschutz, Vassilis Kikilias, im staatlichen Fernsehen mit. In den vergangenen zehn Tagen sind demnach landesweit 667 Wald- und BuschbrĂ€nde gezĂ€hlt worden. Die Brandgefahr bleibt wegen der Trockenheit und der Winde weiterhin groĂ, hieĂ es seitens der Meteorologen und des Zivildienstes in Athen.
Drei tote BĂŒrger seien zu beklagen. Zudem starben zwei Piloten, als ihr Löschflugzeug abstĂŒrzte. 74 Feuerwehrleute seien verletzt worden, teilte der Minister weiter mit. Verantwortlich seien dafĂŒr Brandstifter, denn in den meisten FĂ€llen sei fahrlĂ€ssiges Handeln die Brandursache, fĂŒgte der Minister hinzu ohne Details zu nennen.
Im SĂŒdosten der Ferieninsel Rhodos rund um Lindos seien fast alle BrĂ€nde gelöscht, berichtete der staatliche Regionalsender der Stadt von Rhodos am Freitagmorgen. Einige wenige Brandherde werden nach und nach beseitigt. Die Einwohner kehrten zurĂŒck und fingen mit den RĂ€umungsarbeiten an.
Zweithöchste Waldbrand-Alarmstufe in vielen Gegenden
Der griechische Zivilschutz veröffentlichte am Freitag eine Karte mit der Waldbrandgefahr am Samstag. FĂŒr groĂe Teile Mittelgriechenlands und vielen Inseln der ĂgĂ€is werde demnach die zweithöchste Waldbrand-Alarmstufe herrschen. Eine fast zweiwöchige Hitzewelle war am Vortag beendet. Am frĂŒhen Freitagnachmittag zeigten die Thermometer in fast allen Landesteilen fĂŒr die Jahreszeit normale Temperaturen um die 36 Grad.
Im mittelgriechischen Nea Anchialos mussten alle Einwohner am Donnerstagabend in einem Radius von drei Kilometer rund um ein Munitionslager in Sicherheit gebracht werden. Einer der BrĂ€nde hatte dieses Lager erreicht. Dabei kam es zu mehreren Explosionen. Das Personal des Munitionslagers war rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Der Brand sei gelöscht, teilte der Generalstab der griechischen Luftwaffe am spĂ€ten Donnerstagabend mit. Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias ordnete eine Untersuchung an. Zudem sollen alle Munitionslager der griechischen StreitkrĂ€fte auf ihre Sicherheit geprĂŒft werden. Dies teilte er im Staatsfernsehen am Freitag mit. Â


