Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Welle von Betrugsanrufen nach Gelsenkirchener Bank-Einbruch

07.01.2026 - 16:02:28

Nachdem Einbrecher in einer Gelsenkirchener Sparkasse Millionen-Beute gemacht haben, hÀufen sich Betrugsanrufe. Die Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern und gibt wichtige Hinweise zum Schutz.

Nach dem spektakulĂ€ren Einbruch mit Millionen-Beute in einer Gelsenkirchener Sparkasse versuchen offensichtlich Trittbrettfahrer, die Ereignisse fĂŒr betrĂŒgerische Anrufe auszunutzen. Es komme im ganzen Stadtgebiet vermehrt zu Betrugsversuchen am Telefon, warnte die Polizei.

Unbekannte gÀben sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus und fragten unter Hinweis auf den Einbruch, ob Menschen WertgegenstÀnde oder Bargeld zu Hause hÀtten. Teils versuchten sie dabei, an persönliche Daten zu kommen.

Die Polizei betonte einmal mehr, dass echte Beamte keine WertgegenstĂ€nde bei BĂŒrger Zuhause in Verwahrung nehmen. In der Sparkasse hatten Unbekannte ein Loch in den Tresorraum gebohrt und mehr als 3.000 Kunden-SchließfĂ€cher aufgebrochen. Sie entkamen mit Beute in Millionenhöhe. Die Polizei ermittelt und hatte am Dienstag DatentrĂ€ger der Sparkasse unter anderem zu den Schließfach-Kunden beschlagnahmt. 

Die Auswertung beginne nun. Einen konkreten Tatverdacht gebe es noch nicht - weder gegen irgendwelche Sparkassenmitarbeiter als «Insider» noch gegen andere Personen, teilte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit. Die Sparkasse habe bei der Herausgabe der Daten mit der Behörde kooperiert, betonte die Staatsanwaltschaft.

@ dpa.de

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