NastÀtten: Zwei Besucher bei Oktobermarkt schwer verletzt
Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 19:58 Uhr | dpa, AD HOC NEWSFolgen fĂŒr Verletzte und Festbetrieb
- Eine verletzte Person wurde nach einem Wiederbelebungsversuch mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
- Die Traverse stand am Zugang zum Oktobermarkt in NastÀtten im Rhein-Lahn-Kreis.
- Die Polizei sichert Spuren und befragt Zeugen zum Unfall gegen 16.30 Uhr.
Traverse stĂŒrzt am Oktobermarkt in NastĂ€tten um
Beim HerabstĂŒrzen einer Metalltraverse am Oktobermarkt in NastĂ€tten sind zwei Festbesucher schwer verletzt worden. Eine starke Windböe könnte das Gestell am Freitagnachmittag zu Fall gebracht haben.
Rettungshubschrauber bringt Verletzten ins Krankenhaus
Einer der Verletzten wurde nach einem Wiederbelebungsversuch mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Polizei nahm Ermittlungen zum genauen Hergang auf.
In ersten Berichten war von einem BaugerĂŒst die Rede. SpĂ€ter stellte die Polizei klar, dass es sich um eine sogenannte Traverse handelte, also einen quer verlaufenden MetalltrĂ€ger, an dem ein Werbebanner befestigt war.
Festbetrieb zunÀchst unterbrochen
Das Gestell stand am Zugang zum Oktobermarkt in der Stadt im Rhein-Lahn-Kreis. Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr; der Festbetrieb wurde anschlieĂend unterbrochen.
Nach Angaben von Vertretern der Stadt soll der Oktobermarkt am Samstagvormittag nach derzeitigem Stand fortgesetzt werden. FĂŒr möglicherweise traumatisierte Menschen wird psychologische Beratung angeboten.
Polizei sichert Spuren und befragt Zeugen
Die Ermittler wollen Spuren sichern und Zeugen befragen. NÀhere Einzelheiten zur Ursache lagen zunÀchst nicht vor.
NastĂ€tten liegt im Taunus nahe der Grenze zu Hessen. Der Deutsche Wetterdienst hatte fĂŒr das Mittelgebirge sowie weitere Gebiete in Rheinland-Pfalz und Hessen vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 75 Kilometern pro Stunde gewarnt.
Der Unfall ereignete sich wÀhrend des Oktobermarkts in NastÀtten im Rhein-Lahn-Kreis. Die Veranstaltung zog damit ein Ereignis in den Mittelpunkt, bei dem die örtlichen Sicherheitsvorkehrungen und die Wetterlage unmittelbar zusammenwirkten.
FĂŒr Rheinland-Pfalz und Hessen hatte der Deutsche Wetterdienst vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 75 Kilometern pro Stunde gewarnt. Solche Warnungen sind fĂŒr Veranstalter relevant, weil vorĂŒbergehende Aufbauten, BannertrĂ€ger und andere Konstruktionen gegen Wind gesichert und bei zunehmender Belastung kontrolliert werden mĂŒssen.
Ermittlungen und Fortsetzung des Marktes
Die Polizei untersucht nun, wie die Traverse befestigt war und welche Rolle die Windböe spielte. DafĂŒr sollen Spuren gesichert und Zeugen befragt werden. Eine abschlieĂende Bewertung der Ursache steht damit noch aus.
FĂŒr Besucher hat der Vorfall zunĂ€chst konkrete Folgen: Der Festbetrieb wurde unterbrochen, zugleich soll der Oktobermarkt am nĂ€chsten Vormittag nach derzeitigem Stand weitergehen. Ob und unter welchen Sicherheitsbedingungen dies geschieht, hĂ€ngt von den PrĂŒfungen vor Ort und der weiteren Wetterentwicklung ab.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
SWR Aktuell: âBaugerĂŒst in NastĂ€tten umgestĂŒrzt - zwei Schwerverletzteâ (23.10.2026)
Der Beitrag berichtet ebenfalls von zwei schwer verletzten Menschen und nennt eine starke Windböe als mögliche Ursache. Im Unterschied zur spĂ€teren Klarstellung der Polizei bezeichnet er das Metallteil noch als BaugerĂŒst und hebt die zunĂ€chst offenen Fragen zum genauen Unfallhergang hervor.
Der Artikel ordnet den Unfall geografisch nahe der hessischen Grenze ein und berichtet zunÀchst von einem lebensgefÀhrlich verletzten Menschen sowie einer weiteren schwer verletzten Person. Gemeinsam ist den Berichten die mögliche Rolle des Windes; offen bleibt der genaue Hergang.
Die Berichte stimmen beim Unfall wĂ€hrend des Oktobermarkts, den zwei Verletzten und dem möglichen Einfluss starker Windböen ĂŒberein. Unterschiede ergeben sich bei der vorlĂ€ufigen Bezeichnung des Metallteils und bei der EinschĂ€tzung der Verletzungsschwere.
