Extremsportler, Baumgartner

Extremsportler Baumgartner starb bei Aufprall

22.07.2025 - 14:27:39 | dpa.de

Noch ist unklar, was genau beim letzten Flug des Österreichers geschah. Der Staatsanwaltschaft zufolge war er wĂ€hrend des Sturzes noch am Leben. Das Ergebnis der Obduktion steht noch aus.

Weltweite Bekanntheit erlangte Baumgartner im Jahr 2012, als er aus 39 Kilometern Höhe aus der StratosphÀre auf die Erde zur Erde sprang. - Foto: Caroline Seidel/dpa
Weltweite Bekanntheit erlangte Baumgartner im Jahr 2012, als er aus 39 Kilometern Höhe aus der StratosphÀre auf die Erde zur Erde sprang. - Foto: Caroline Seidel/dpa

Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner war beim Absturz mit seinem motorisierten Gleitschirm in Italien noch am Leben. Der 56-JĂ€hrige wurde nach Angaben der zustĂ€ndigen Staatsanwaltschaft in der Stadt Fermo bei dem UnglĂŒck vergangene Woche erst durch den Aufprall getötet. Das teilte Staatsanwalt Raffaele Iannella der Deutschen Presse-Agentur mit, zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet. 

Ergebnis von Obduktion steht noch aus

Der Tote wurde nach einer ersten Untersuchung am vergangenen Freitag an diesem Dienstag noch einmal genauer obduziert. Das Ergebnis steht noch aus. Der Staatsanwalt legte sich nicht darauf fest, wann es publik gemacht wird. Zudem soll ein technisches Gutachten klÀren, ob es möglicherweise Probleme mit dem Gleitschirm oder dem Motor gab. Iannella nannte einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten bis zur Veröffentlichung.

Baumgartner war vergangenen Donnerstag in der NÀhe des mittelitalienischen Badeorts Porto Sant'Elpidio ums Leben gekommen. Dort war er mit seiner LebensgefÀhrtin, der rumÀnischen Journalistin Mihaela Radulescu Schwartzenberg, in Urlaub. 

Der Österreicher hatte 2012 mit einem Sprung aus 39 Kilometern Höhe in der StratosphĂ€re auf die Erde weltweit Schlagzeilen gemacht. 

Technisches Gutachten dauert an

Was genau wĂ€hrend des Todesflugs geschah, ist noch unklar. Inzwischen gibt es Berichte, wonach der Absturz durch eine Kamera ausgelöst worden sein könnte, die Baumgartner selbst installiert hatte, um sich von hinten zu filmen. Von seinen FlĂŒgen stellte der gebĂŒrtige Salzburger, der von einem österreichischen GetrĂ€nkekonzern gesponsert wurde, hĂ€ufig Videos ins Internet. Demnach könnte die Kamera in den Propeller geraten sein, was dann zum Absturz fĂŒhrte. Der Staatsanwaltschaft Ă€ußerte sich dazu nicht.

Der letzte Flug wurde von seiner LebensgefĂ€hrtin zumindest in der Anfangsphase gefilmt. Auf der Online-Plattform X veröffentlichte sie ein rund einminĂŒtiges Video, das ihn beim Abheben zeigt, mit einem Propeller auf dem RĂŒcken vorbereitet. Augenzeugen zufolge stĂŒrzte er dann steil ab. GeprĂŒft wird jetzt auch, ob Baumgartner noch versuchte, den Notschirm zu öffnen.

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