Mann will Schlange in Kindergarten fangen: tödlich gebissen
20.03.2024 - 10:45:29 | dpa.de
In Australien ist ein Mann bei dem Versuch ums Leben gekommen, eine der giftigsten Schlangen der Welt aus einem Kindergarten zu entfernen. Der 47-JÀhrige sei von dem Tier mehrmals in den linken Arm gebissen worden, berichtete der australische Sender ABC unter Berufung auf die RettungskrÀfte.
Wahrscheinlich habe es sich um eine Ăstliche Braunschlange (Pseudonaja textilis) gehandelt. Das UnglĂŒck ereignete sich in einem Vorort von Townsville im tropischen Bundesstaat Queensland an der OstkĂŒste. Das Opfer wusste zunĂ€chst wohl nicht, ob es sich um eine Giftschlange handelte oder nicht.
Statt einen Rettungswagen zu rufen, sei der Mann noch nach Hause gefahren, wo seine Frau ihn erstversorgt habe, hieà es. Sie habe den Arm sofort ruhiggestellt und KompressionsverbÀnde angelegt. Als kurz darauf erste Symptome auftraten, habe sie den Notruf gewÀhlt.
Jedoch kam es kurz darauf bereits zu einem Herzstillstand. Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, starb aber wenig spÀter. «Wenn Sie nichts von Schlangen kennen, dann behandeln Sie sie alle so, als wÀren sie giftig, und wÀhlen Sie sofort den Notruf», warnte die örtliche Behördensprecherin Paula Marten.
In Australien sterben jedes Jahr durchschnittlich ein bis zwei Menschen durch Schlangenbisse - die ĂŒberwiegende Mehrheit in den vergangenen Jahren durch Angriffe der Ăstlichen Braunschlange, die fast im ganzen Land verbreitet ist.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

