ZweijÀhriger, Bingen

Suche nach vermisster ZweijÀhriger in Bingen geht weiter

19.12.2023 - 05:24:44 | dpa.de

Polizisten suchen den Wald ab, Spurensicherer das Elternhaus: Die Suche nach einem Kind beschÀftigt weit mehr als ein ganzes Dorf. Entdecken die Fahnder eine Spur von dem MÀdchen?

Eine ZweijÀhrige hatte ihr Elternhaus wahrscheinlich am Sonntagnachmittag in einem unbeobachteten Moment verlassen. - Foto: Christoph Schmidt/dpa
Eine ZweijÀhrige hatte ihr Elternhaus wahrscheinlich am Sonntagnachmittag in einem unbeobachteten Moment verlassen. - Foto: Christoph Schmidt/dpa

Die Suche nach einem vermissten Kleinkind in Bingen nahe der SchwĂ€bischen Alb soll an diesem Dienstag fortgesetzt werden. Dann sei unter anderem die Wasserschutzpolizei vor Ort, kĂŒndigte eine Polizeisprecherin an. Bis dato blieben alle Suchmaßnahmen nach der ZweijĂ€hrigen ohne Erfolg.

SpĂŒrhunde der Polizei hatten am Montag eine Spur des MĂ€dchens aufgenommen, die zum Fluss Lauchert fĂŒhrte. Das Wohnhaus der Familie befindet sich in Hitzkofen - einem Teilort von Bingen im baden-wĂŒrttembergischen Landkreis Sigmaringen - in unmittelbarer NĂ€he zu dem Fluss. Der fĂŒhrt dieser Tage Hochwasser.

Das Kriminalkommissariat Sigmaringen ermittelte nach Angaben des PrĂ€sidiums zudem im persönlichen und örtlichen Umfeld der betroffenen Familie, um mögliche neue FahndungsansĂ€tze zu erlangen. «Weitergehende Erkenntnisse gab es hier bislang nicht», teilten die Beamten am Abend mit. «Es gibt keine Hinweise auf Spuren von Gewalt», sagte Polizeisprecher Christian Sugg. Die Eltern des MĂ€dchens waren bei Bekannten außerhalb der Gemeinde untergebracht.

ZweijÀhrige hatte Haus im Schlafanzug verlassen

Entlang des Flusses hatten Taucher schon am Sonntag nach der Kleinen gesucht - ohne Erfolg. Die Taucher waren auch an einem Wehr im Wasser. Dieses befindet sich zwischen Bingen und Sigmaringendorf, wo die Lauchert in die Donau mĂŒndet. «Wir haben keine Spur von dem vermissten MĂ€dchen dort gefunden», sagte eine Polizeisprecherin. Die ZweijĂ€hrige hatte ihr Elternhaus wahrscheinlich am Sonntagnachmittag in einem unbeobachteten Moment im Schlafanzug verlassen.

Die Beamten gehen von einem UnglĂŒcksfall aus. Wie in Ă€hnlich gelagerten FĂ€llen wird aber auch in andere Richtungen ermittelt. «Wir suchen nicht nur nach dem Kind, sondern wir suchen auch nach Hinweisen, wo das Kind sein könnte», sagte eine Polizeisprecherin.

UnterstĂŒtzt wurden die Beamten bei ihrer Suche am Montag auch durch einen Polizeihubschrauber. DarĂŒber hinaus liefen die Vernehmungen von Familie, Bekannten und Freunden. «Das dauert Stunden.»

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