Promis, Geisel

Promis erinnern an israelische Geisel auf Berlinale-Teppich

Veröffentlicht: 13.02.2025 um 18:23 Uhr, dpa.de

Vor Beginn der Berlinale erinnern mehrere Promis, darunter Andrea Sawatzki und Ulrich Matthes, und die Berlinale-Chefin an eine israelische Geisel. Das hat einen besonderen Grund.

  • Tricia Tuttle (2.v.r.) beteiligte sich bei der Eröffnungsgala an einer Aktion auf dem roten Teppich, um auf die israelische Geisel David Cunio aufmerksam zu machen. (Archivbild) - Bild: Christoph Soeder/dpa
    Tricia Tuttle (2.v.r.) beteiligte sich bei der Eröffnungsgala an einer Aktion auf dem roten Teppich, um auf die israelische Geisel David Cunio aufmerksam zu machen. (Archivbild) - Bild: Christoph Soeder/dpa
  • Teilnehmer stehen während einer Kundgebung vor der Berlinale-Eröffnung für die israelischen Schauspieler Ariel und David Cunio, die sich in Gefangenschaft der Hamas befinden, auf dem Potsdamer Platz. (Archivbild) - Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
    Teilnehmer stehen während einer Kundgebung vor der Berlinale-Eröffnung für die israelischen Schauspieler Ariel und David Cunio, die sich in Gefangenschaft der Hamas befinden, auf dem Potsdamer Platz. (Archivbild) - Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Tricia Tuttle (2.v.r.) beteiligte sich bei der Eröffnungsgala an einer Aktion auf dem roten Teppich, um auf die israelische Geisel David Cunio aufmerksam zu machen. (Archivbild) - Bild: Christoph Soeder/dpa Teilnehmer stehen während einer Kundgebung vor der Berlinale-Eröffnung für die israelischen Schauspieler Ariel und David Cunio, die sich in Gefangenschaft der Hamas befinden, auf dem Potsdamer Platz. (Archivbild) - Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Andrea Sawatzki, Ulrich Matthes und weitere Promis haben auf dem roten Teppich an die israelische Geisel David Cunio erinnert. Auch Berlinale-Chefin Tricia Tuttle hielt ein Bild Cunios mit der Aufschrift «Bring David Cunio Home» hoch.

Er gehört zu den israelischen Hamas-Geiseln im Gazastreifen. Der Schauspieler Cunio war 2013 mit einem Film auf der Berlinale vertreten. Dieses Jahr wird auf der Berlinale ein Film gezeigt, der von ihm handelt: «Michtav Le'David. A Letter to David».

Intendantin Tuttle hatte vorab in Interviews gesagt, dass das Berlinale-Team vergangenes Jahr gebeten worden sei, bei der Abschiedsgala für Cunio einzutreten. Das habe man versäumt. Sie kündigte an, sich bei Cunio und dessen Familie dafür zu entschuldigen.

Bereits vor der Eröffnungsgala hatten mehrere Menschen in der Nähe des Berlinale-Palasts in einer Mahnwache an Cunio und weitere Geiseln erinnert.

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