Thailand, Laos

Höhlendrama: Hoffnung fĂŒr eingeschlossene Goldsucher in Laos

27.05.2026 - 05:29:29 | dpa.de

Retter nĂ€hern sich den sieben eingeschlossenen Goldsuchern in Laos bis auf weniger als 20 Meter – durch schmale Tunnel und auf dem Bauch robbend. Sinkende WasserstĂ€nde geben neue Hoffnung.

  • Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Retter mĂŒssen durch schmale GĂ€nge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Retter mĂŒssen durch schmale GĂ€nge kriechen. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Tafeln erinnern an der Tham-Luang-Höhle in Thailand bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
    Tafeln erinnern an der Tham-Luang-Höhle in Thailand bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
  • Auch Teams aus Thailand unterstĂŒtzen die Suche in der Höhle. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Auch Teams aus Thailand unterstĂŒtzen die Suche in der Höhle. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefĂ€hrlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefÀhrlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Auch internationale Spezialisten, wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi, beteiligen sich an der Rettungsmission.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Auch internationale Spezialisten, wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi, beteiligen sich an der Rettungsmission. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Die Retter mĂŒssen durch schmale GĂ€nge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
    Die Retter mĂŒssen durch schmale GĂ€nge kriechen. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa
  • Tafeln erinnern an der Tham-Luang-Höhle in Thailand bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
    Tafeln erinnern an der Tham-Luang-Höhle in Thailand bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa
Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Retter mĂŒssen durch schmale GĂ€nge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Tafeln erinnern an der Tham-Luang-Höhle in Thailand bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa Auch Teams aus Thailand unterstĂŒtzen die Suche in der Höhle. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Arbeit der Retter ist sehr kompliziert und gefĂ€hrlich. - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Auch internationale Spezialisten, wie der finnische Rettungstaucher Mikko Paasi, beteiligen sich an der Rettungsmission.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Der Zugang zu der Höhle ist extrem eng.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Die Retter mĂŒssen durch schmale GĂ€nge kriechen.  - Foto: Uncredited/Metta Tham Rescue Kalasin/AP/dpa Tafeln erinnern an der Tham-Luang-Höhle in Thailand bis heute an die aufwendige Rettungsaktion von 2018. (Archivbild) - Foto: Carola Frentzen/dpa

Beim dramatischen Rettungseinsatz fĂŒr sieben eingeschlossene Goldsucher in einer ĂŒberfluteten Höhle in Laos gibt es neue Hoffnung: Die Retter haben sich nach eigenen Angaben bis auf weniger als 20 Meter an den vermuteten Aufenthaltsort der MĂ€nner vorgearbeitet. Die WasserstĂ€nde in der Höhle seien inzwischen deutlich gesunken, zitierte das Nachrichtenportal «Thai Enquirer» den thailĂ€ndischen Einsatzkoordinator Kengkaj Bangkaowong.

Die Regierung in Laos hatte Thailand um Hilfe gebeten – auch wegen der Erfahrung thailĂ€ndischer EinsatzkrĂ€fte bei der international beachteten Rettung einer Jugendfußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle im Jahr 2018.

Rettungsteams aus dem Nachbarland waren am Wochenende am UnglĂŒcksort in der nördlichen Provinz Xaisomboun eingetroffen. Auch der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi und sein thailĂ€ndischer Kollege Norrased Palasing, die bereits an der spektakulĂ€ren Rettung in Tham Luang beteiligt waren, unterstĂŒtzen die Mission. 

Retter kriechen und tauchen

Derweil arbeiteten sich die SpezialkrĂ€fte weiter durch enge und teils komplett ĂŒberflutete Tunnel vor. Teilweise mĂŒssten die Taucher auf dem Bauch oder auf den Knien kriechen und durch schmale Unterwasserpassagen tauchen, sagte Kengkaj.

Die sieben MÀnner sind seit mehr als einer Woche in der Höhle im Bezirk Longchaeng eingeschlossen. Ob sie noch leben, ist unklar. Das Gebiet ist durch schroffe Berge und dichten Dschungel geprÀgt und liegt etwa 130 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Vientiane. 

Insgesamt waren zehn Dorfbewohner in das Höhlensystem vorgedrungen, um dort nach Gold zu graben. Drei konnten entkommen, sieben wurden nach heftigen RegenfÀllen und einem Erdrutsch eingeschlossen.

Suche nach alternativem Zugang

Entlang der Route installierten EinsatzkrĂ€fte inzwischen zusĂ€tzliche Sauerstoffflaschen und Sicherheitssysteme fĂŒr den Fall neuer Überschwemmungen. Zudem versuchen Teams, mit BelĂŒftungsrohren die schlechte LuftqualitĂ€t in der Höhle zu verbessern. Parallel suchen weitere Retter außerhalb der Höhle nach alternativen ZugĂ€ngen ĂŒber senkrechte FelsschĂ€chte. Die Familien der Vermissten warten derweil weiterhin vor der Höhle auf Nachrichten.

Die Rettungsaktion erinnert viele an das Drama um die Tham-Luang-Höhle in Nordtthailand vor acht Jahren. Damals waren zwölf junge Fußballer und ihr Trainer nach starken RegenfĂ€llen mehr als zwei Wochen lang in der ĂŒberfluteten Höhle eingeschlossen - und wurden schließlich von internationalen Höhlentauchern und SpezialkrĂ€ften befreit.

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