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Viel Andrang auf MĂŒnchner Oktoberfest – Einlass zeitweise zu

03.10.2025 - 19:16:42

Riesenandrang auf der Wiesn: Am Tag der Deutschen Einheit werden die ZugÀnge zum Oktoberfest zeitweilig dichtgemacht .

Zum Beginn des langen Abschluss-Wochenendes hat der Besucherandrang auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen trotz einer Bombendrohung am Mittwoch nicht nachgelassen. Am Tag der Deutschen Einheit strömten so viele Menschen auf die Theresienwiese, dass der Einlass auf das ĂŒberfĂŒllte FestgelĂ€nde am spĂ€ten Nachmittag zeitweilig geschlossen wurde. FĂŒr rund eine Stunde – von etwa 17.00 bis 18.00 Uhr – wurden nach Angaben eines Mitarbeiters der Wiesn-Pressestelle keine Besucherinnen und Besucher mehr auf das GelĂ€nde gelassen. 

Auch Polizei und Feuerwehr hatten auf X mitgeteilt, dass das Oktoberfest wegen ÜberfĂŒllung vorĂŒbergehend geschlossen sei. Am Abend entspannte sich die Lage auf dem GelĂ€nde wieder, wie der Wiesn-Sprecher sagte. Eine SchĂ€tzung, wie viele Menschen sich zu dem Zeitpunkt der Schließung ungefĂ€hr auf dem GelĂ€nde und vor den EingĂ€ngen befunden hatten, lag dem Sprecher zufolge zunĂ€chst nicht vor.

Wiesn-Chef vor Eingangssperrung: «Super Wiesnstimmung»

Bereits am Nachmittag wurden die Festzelte und BiergĂ€rten fĂŒr weitere Besucherinnen und Besucher ohne Reservierung geschlossen. Wegen des starken Andrangs wurden zudem nach Angaben der Feuerwehr die HaupteingĂ€nge an der U-Bahn-Station Theresienwiese gesperrt.

«Ich freue mich sehr, dass die Menschen nach Aufhebung der Sperrung sofort wieder auf die Wiesn gekommen sind», hatte Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) mit Blick auf eine Drohung gegen das Fest am Mittwoch gesagt. «Super Wiesnstimmung und tolle Feierlaune wie eh und je, da ist Gott sei Dank nichts zurĂŒckgeblieben.»

Kurzer RĂŒckblick

Bereits am vergangenen Samstag war der Andrang auf das Oktoberfest so groß gewesen, dass das GelĂ€nde wegen ÜberfĂŒllung gesperrt wurde. Zum Tischwechsel um 17.00 Uhr hatten sich die Besucherströme geballt. Dadurch waren so viele Menschen – etwa 300.000 – gleichzeitig auf der Theresienwiese, dass es an einigen Stellen weder vor noch zurĂŒckging. 

Viele Besucherinnen und Besucher berichteten von Angst im GedrĂ€nge. Zudem wurde nicht ĂŒber den Grund fĂŒr das Verlassen des GelĂ€ndes informiert. Erst nach etwa einer Stunde entspannte sich die Lage. Am Mittwoch konnte die Wiesn dann zunĂ€chst gar nicht öffnen, weil eine Bombendrohung gegen das FestgelĂ€nde vorlag. Das Fest startete mit mehrstĂŒndiger Verzögerung.

@ dpa.de