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Russland: BĂ€r zerfleischt Camperin im Altai-Gebirge

Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 10:35 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Russland ist berĂŒhmt fĂŒr seine BĂ€ren. Besonders fĂŒr Touristen in Sibirien gelten sie aber als allgegenwĂ€rtige Gefahr. Nun kam es im bei Campern beliebten Altai-Gebirge zu einem tödlichen Angriff.

BraunbÀren sind in vielen Teilen Russlands verbreitet. (Archivbild) - Bild: Ulf Mauder/dpa
BraunbÀren sind in vielen Teilen Russlands verbreitet. (Archivbild) - Bild: Ulf Mauder/dpa

Ein wilder BÀr hat im russischen Altai-Gebirge eine 29 Jahre alte Camperin aus ihrem Zelt gerissen, in einen Wald gezerrt und dort zu Tode gebissen. Der Angriff ereignete sich auf einem Campingplatz in der Ortschaft Artybasch, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass nach Behördenangaben meldete. 

Ihr Freund, mit dem die Frau aus Nowosibirsk dort einen Outdoor-Urlaub verbrachte, schilderte in russischen Medien, dass er und andere Menschen noch versucht hÀtten, das Raubtier abzulenken. Nichts habe geholfen.

Behörden wollten dort nun eine Sperrstunde einrichten, hieß es. In der Region gebe es eine große Zahl an BĂ€ren, die sich immer hĂ€ufiger Menschen nĂ€herten. Der russische Zivilschutz warnte Touristen vor der allgegenwĂ€rtigen Gefahr. 

In Russland, dem flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸten Land der Erde mit vielen Braun- und EisbĂ€ren, kommt es immer wieder zu Angriffen der Raubtiere auf Menschen. TodesfĂ€lle sind vergleichsweise selten. Mitte Juli hatte ein BĂ€r laut russischen Medien einen 62 Jahren alten Mann im Gebiet Magadan im Ă€ußersten Osten Russlands getötet.

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