Saugroboter explodiert: Australier lebensgefÀhrlich verletzt
Veröffentlicht am: 07.07.2026 um 07:59 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDie Explosion eines Saugroboters hat einen 25 Jahre alten Mann im australischen Perth lebensgefĂ€hrlich verletzt. Das GerĂ€t sei Ende vergangener Woche in der KĂŒche seines Hauses im Vorort Brabham plötzlich in Flammen aufgegangen, berichtete der Sender Sky News Australia unter Berufung auf die Feuerwehr und die Familie des Mannes. Das Opfer erlitt bei dem UnglĂŒck Verbrennungen an 75 Prozent seines Körpers.Â
Die autonomen Saugroboter, die selbsttÀtig Böden reinigen, haben vor rund 20 Jahren weltweit die MÀrkte erobert. Auch in Deutschland sind die Smart-Home-GerÀte sehr beliebt.
Monatelange Genesungsphase
Der Mann wird nach Angaben seiner Mutter auf einer Spezialstation fĂŒr Brandverletzungen behandelt und muss sich voraussichtlich noch mehreren chirurgischen Eingriffen unterziehen. «Ihm steht ein unglaublich langer Weg bevor, mit mehreren Operationen, umfangreicher medizinischer Behandlung, Rehabilitation und monatelanger Genesungsphase», teilte sie mit.
Durch die Explosion hĂ€tten der 25-JĂ€hrige, seine Verlobte und Mitbewohner zudem ihr Zuhause verloren, schrieb die Mutter weiter. Das Haus ist demnach derzeit unbewohnbar. «Neben dem langen Weg der Genesung stehen sie nun vor der herzzerreiĂenden Aufgabe, ihr Leben von Grund auf neu aufzubauen.»
War der Akku defekt?
Nach Angaben der Feuerwehr von Westaustralien wurden bei der Explosion Fenster aus dem Haus gerissen und WĂ€nde durch das Feuer geschwĂ€rzt. Vier Löschfahrzeuge rĂŒckten aus und brachten den Brand unter Kontrolle.
Die Brandermittler stuften die Ursache derweil als Unfall infolge eines Defekts an dem Saugroboter ein. Das GerĂ€t wurde zur weiteren Untersuchung an die zustĂ€ndige Behörde ĂŒbergeben. Nach Angaben der Feuerwehr ist dies die erste gemeldete Explosion eines Saugroboters in dem Bundesstaat. Ob ein Defekt des Lithium-Ionen-Akkus oder ein anderer elektrischer Fehler das UnglĂŒck verursacht hat, sollen weitere Untersuchungen klĂ€ren.
