Kind, Angriff

Kind bei Angriff in kroatischer Schule gestorben

20.12.2024 - 13:22:56

Schock und Trauer in Kroatien: Eine SchĂŒlerin ist bei einem Messer-Angriff in einer Schule gestorben. TatverdĂ€chtig ist ein ehemaliger SchĂŒler der Schule.

  • Nach einem Angriff in einer Schule in Zagreb ist die Polizei im Einsatz. Der TĂ€ter hat mit einem Messer ein Kind getötet und vier weitere Menschen verletzt. - Foto: Ronald Gorsic/Cropix/AP/dpa

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  • Nach einem Angriff in einer Schule in Zagreb ist die Polizei im Einsatz. Der TĂ€ter hat mit einem Messer ein Kind getötet und vier weitere Menschen verletzt. - Foto: Damir Krajac/Cropix/AP/dpa

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Nach einem Angriff in einer Schule in Zagreb ist die Polizei im Einsatz. Der TÀter hat mit einem Messer ein Kind getötet und vier weitere Menschen verletzt. - Foto: Ronald Gorsic/Cropix/AP/dpaNach einem Angriff in einer Schule in Zagreb ist die Polizei im Einsatz. Der TÀter hat mit einem Messer ein Kind getötet und vier weitere Menschen verletzt. - Foto: Damir Krajac/Cropix/AP/dpa

Trauer und Entsetzen in Kroatien: Bei einem Angriff mit einem scharfen Gegenstand in einer Schule in Kroatiens Hauptstadt Zagreb ist ein siebenjĂ€hriges MĂ€dchen getötet worden. TatverdĂ€chtig ist laut Ermittlern ein 19-jĂ€hriger Psychiatrie-Patient. Die ErstklĂ€sslerin starb noch am Ort der Tat. Drei weitere Kinder wurden verletzt, ebenso eine 62-jĂ€hrige Lehrerin, die sich Medienberichten zufolge dem mutmaßlichen Angreifer in den Weg stellen wollte. Sie erlitt schwere Stichwunden in der Brust und sei nach einer Notoperation stabil.

Der mutmaßliche TĂ€ter - ein frĂŒherer SchĂŒler dieser Schule - wurde gefasst und in ein Krankenhaus gebracht, da er sich nach der Tat selbst verletzt hatte. Die Polizei ermittelt weiter zu Details des Tathergangs. Die Tatwaffe sei ein Messer gewesen, berichteten Medien. Unklar sei auch, ob sich die Bluttaten auf dem Flur der Schule oder in einem Klassenzimmer zugetragen hĂ€tten, sagte Kroatiens Innenminister Davor Bozinovic.

Der mutmaßliche TĂ€ter sei schon vorher als psychisch gestört registriert gewesen, berichtete der Innenminister weiter. Er habe sich nach der Tat selbst mit dem Messer verletzt. Die Polizisten hĂ€tten ihn blutĂŒberströmt in der Toilette eines Gesundheitszentrums gestellt, das in der NĂ€he der Schule im Zagreber Stadtteil Precko liege. Dorthin sei er nach der Tat geflohen.

Psychiatrie-Patient hatte vorher seiner Familie Angst gemacht

Die Mutter des TatverdĂ€chtigen habe bestĂ€tigt, dass ihr Sohn psychisch krank, aggressiv und in stationĂ€rer psychiatrischer Behandlung gewesen sei, berichtete das kroatische Portal 24sata.hr. Sie habe die Ärzte vor der Tat «angefleht», ihren Sohn nicht aus dem Krankenhaus zu entlassen. Dies hĂ€tten die Ärzte abgelehnt und den Patienten der Familie zur Betreuung ĂŒbergeben, die Angst vor ihm habe. Er sei am Morgen der Tat von seinem Vater in eine Tagesklinik gebracht worden und wohl von dort in die Schule gelaufen, wo er dann die Angriffe verĂŒbt habe, sagte seine Mutter den Angaben zufolge weiter.

Unterdessen rief der Zagreber BĂŒrgermeister Tomislav Tomasevic Trauer in seiner Stadt aus. Unterhaltungsveranstaltungen sollen abgesagt, Fahnen auf halbmast gesetzt werden. Mehrere Politiker sagten aus Anlass der Tragödie in der Schule Wahlkampfveranstaltungen ab, die angesichts der am 29. Dezember bevorstehenden PrĂ€sidentenwahl geplant waren. MinisterprĂ€sident Andrej Plenkovic kĂŒndigte einen landesweiten Trauertag an.

@ dpa.de