SĂ€ugling, Schreckliche

18-JĂ€hrige entfĂŒhrt SĂ€ugling aus Hamburger Klinik

21.11.2023 - 11:39:13 | dpa.de

Schreckliche Stunden fĂŒr die Eltern eines fĂŒnf Wochen alten SĂ€uglings: Eine ihnen unbekannte 18-JĂ€hrige entfĂŒhrt das MĂ€dchen fĂŒr zwei Stunden aus einer Hamburger Klinik. Warum tat sie das?

  • Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Kindesentziehung aufgenommen. - Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
    Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Kindesentziehung aufgenommen. - Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
  • Blick auf die Helios Mariahilf-Klinik im Hamburger Stadtteil Heimfeld. - Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
    Blick auf die Helios Mariahilf-Klinik im Hamburger Stadtteil Heimfeld. - Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Eine 18-JĂ€hrige hat das fĂŒnf Wochen alte Baby einer anderen Frau aus einer Klinik in Hamburg-Heimfeld entfĂŒhrt und es erst zwei Stunden spĂ€ter wieder zurĂŒckgebracht. Das kleine MĂ€dchen sei Ă€ußerlich unverletzt gewesen und ĂŒber Nacht unter Beobachtung geblieben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Hamburg.

Zuvor soll die 18-JĂ€hrige die Mutter des Kindes am Montagabend durch das Vorspielen falscher Tatsachen aus dem Krankenzimmer und von dem Baby weggelockt haben. Als diese wenig spĂ€ter in den Raum zurĂŒckkehrte, war ihr Kind weg.

Warum die junge Frau den SÀugling mitnahm, war zunÀchst unklar. Das sei nun Gegenstand der Ermittlungen. Klar ist aber bereits, dass sich der Teenager zum Zeitpunkt der Tat laut Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Die Polizei hatte zunÀchst mit mehr als zwei Dutzend Streifenwagen nach der Frau und dem SÀugling gesucht.

Keine Verbindung zwischen EntfĂŒhrerin und Eltern

Die 18-JĂ€hrige war, nachdem sie mit dem unversehrten Kind nach der EntfĂŒhrung zurĂŒck in das Krankenhaus gekehrt war, vorlĂ€ufig festgenommen worden. Sie sei nun von einem Amtsarzt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Eine Verbindung zwischen der 18-JĂ€hrigen und den Eltern des SĂ€uglings gebe es nicht. «Sie sind nicht verwandt oder befreundet. Die kennen sich nicht», sagte der Sprecher weiter. Die Eltern des Kindes wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.

Unklar blieb, wie sich der Teenager Zutritt in die Mariahilf-Klinik verschafft hatte. «Wir sind sehr froh, dass das Kind wohlbehalten und nach ersten Erkenntnissen unbeschadet wieder zurĂŒck auf Station ist und dort, gemeinsam mit der Mutter, von uns betreut wird», sagte eine Sprecherin der Klinik am Dienstag auf Nachfrage.

Sie dankte zudem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den EinsatzkrĂ€ften der Polizei fĂŒr ihr besonnenes Verhalten. «Wir arbeiten intern intensiv daran, die HintergrĂŒnde dieses Vorfalls aufzuarbeiten.»

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Kindesentziehung aufgenommen. Im Zuge des Vorfalls war es vor der Mariahilf-Klinik zudem zu einem Streit zwischen rund 40 Angehörigen der Familien der 18-JÀhrigen und der Eltern gekommen. «Es drohte eine Auseinandersetzung. Da waren wir aber mit ausreichend Polizei vor Ort und konnten das verhindern», sagte der Sprecher weiter.

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