Balkon, Hamburg

Balkon in Hamburg abgestĂŒrzt - Sechs Menschen verletzt

Veröffentlicht am: 15.08.2024 um 09:12 Uhr | dpa.de

Sechs Menschen fallen in Hamburg von einem Balkon aus circa neun Meter Höhe in die Tiefe, als dieser unter ihnen nachgibt. Gibt es schon Hinweise darauf, wie es zu dem UnglĂŒck kommen konnte?

Der abgestĂŒrzte Balkon an einem Mehrfamilienhaus im Hamburger Stadtteil Langenhorn. Der zunĂ€chst in Lebensgefahr schwebende 27-JĂ€hrige hat nicht ĂŒberlebt. - Bild: Daniel Bockwoldt/dpa
Der abgestĂŒrzte Balkon an einem Mehrfamilienhaus im Hamburger Stadtteil Langenhorn. Der zunĂ€chst in Lebensgefahr schwebende 27-JĂ€hrige hat nicht ĂŒberlebt. - Bild: Daniel Bockwoldt/dpa

Beim Absturz eines Balkons sind in Hamburg sechs Menschen verletzt worden. Eine Person wurde bei dem Unfall schwer, zwei weitere mittelschwer und drei Personen leicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Ob die schwer verletzte Person lebensbedrohliche Blessuren erlitt, wie es zuvor hieß, war am frĂŒhen Donnerstagmorgen unklar. 

Der Unfall im Stadtteil Langenhorn habe sich am Mittwochabend kurz nach 21.30 Uhr ereignet. Wie es dazu kommen konnte, ist noch völlig unklar. Das werde nun die Polizei ermitteln, sagte ein Sprecher.

Wohnblock aus den 60er- oder 70er-Jahren

Der Balkon sei am dritten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses aus den 60er- oder 70er-Jahren angebracht gewesen. Er sei nicht komplett nach unten gestĂŒtzt, sondern quasi um 90 Grad nach vorne abgeklappt. Nach Angaben der Feuerwehr hĂ€ngt er noch immer an der GebĂ€udefassade. Man habe sich entschieden, ihn nicht in der Nacht abzutragen, sondern erst tagsĂŒber am Donnerstag oder in den kommenden Tagen.

Wohnungen drumherum evakuiert

Alle sechs Menschen auf dem Balkon, fĂŒnf MĂ€nner und eine Frau, seien aus circa neun Meter Höhe gestĂŒrzt. Sie kamen ins Krankenhaus. Die Wohnungen an der betroffenen Seite des Hauses seien gerĂ€umt worden, sagte der Feuerwehrmann. Statiker mĂŒssten nun ĂŒberprĂŒfen, wie weiter vorgegangen werden könne. Die Feuerwehr war gemeinsam mit dem Rettungsdienst und dem Technischen Hilfswerk (THW) mit 60 EinsatzkrĂ€ften vor Ort. 

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