Weitere Tote in US-Extremwinter
26.01.2026 - 10:14:06Beim winterlichen Unwetter in den USA sind weitere Menschen ums Leben gekommen. Die Zeitung «USA Today» berichtete unter Berufung auf örtliche Behörden von mindestens 13 Toten in fĂŒnf US-Bundesstaaten seit dem Wochenende, der Sender CNN von mindestens elf. Die in den US-Medien genannten Zahlen schwankten, je nachdem, wie eindeutig die Todesursachen mit dem Extrem-Winter in Zusammenhang gebracht wurden, der weite Teile Nordamerikas in Griff hat.
Als vermutlich erfroren galten demnach fĂŒnf Menschen, die laut New Yorks BĂŒrgermeister Zohran Mamdani am Wochenende in der Millionenmetropole tot im Freien gefunden wurden. Eine offizielle Todesursache wurde jedoch bisher nicht festgestellt.
Tod durch UnterkĂŒhlung galt auch in den FĂ€llen von drei Menschen in den US-Bundesstaaten Kansas, Michigan und Texas laut Behörden als wahrscheinlich. Deren Leichen wurden â teils nach stundenlanger Suche â jeweils in eisiger KĂ€lte gefunden.
Bereits am Sonntag hatte die zustĂ€ndige Gesundheitsbehörde im Caddo Parish im Bundesstaat Louisiana den Tod zweier MĂ€nner an UnterkĂŒhlung gemeldet.
VerkehrsunfĂ€lle bei GlĂ€tte â Schlittenfahrt endet tragisch
EisglĂ€tte und Sturm fĂŒhrten vielerorts zu schweren VerkehrsunfĂ€llen und Massenkarambolagen. In den sĂŒdlichen Bundesstaaten Texas und Tennessee starben dabei mindestens zwei Menschen. In Tennessee meldeten die Behörden insgesamt drei Tote in Verbindung mit dem Wetter, wobei unklar war, inwiefern die Zahl der Behörden den Verkehrstoten einschloss.
Zu den Opfern des harschen Winters zĂ€hlte «USA Today» zudem einen 17-JĂ€hrigen im Bundesstaat Arkansas, der sich von einem Quadfahrzeug auf einem Schlitten hatte ziehen lassen und dabei gegen einen Baum prallte. Der Jugendliche erlag nach Angaben des Sheriff-BĂŒros noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.Â
Einer der verheerendsten WinterstĂŒrme der vergangenen Jahre hat in vielen Regionen der USA den Alltag mit StromausfĂ€llen, gestrichenen FlĂŒgen und geschlossenen Schulen weitgehend lahmgelegt. Auch in den nĂ€chsten Tagen bleibt es in der Region eiskalt.


