Glatteis, Straßen

Glatteis auf Straßen und Gehwegen

12.01.2024 - 12:57:02 | dpa.de

SprĂŒhregen und frostige Temperaturen sorgen in Teilen Deutschlands fĂŒr gefĂ€hrlich glatte Straßen. Mancherorts gibt es UnfĂ€lle. Meist bleibt es bei BlechschĂ€den, allerdings nicht in allen FĂ€llen.

Vorsicht, Rutschgefahr! Auf den Straßen in Berlin und Brandenburg hat sich gefĂ€hrliche EisglĂ€tte gebildet. - Foto: Jörg Carstensen/dpa

Straßen und Gehwege verwandeln sich in gefĂ€hrliche Rutschbahnen: Glatteis hat in Teilen Deutschlands zu vielen UnfĂ€llen gefĂŒhrt. In Niedersachsen kam ein 29 Jahre alter Autofahrer ums Leben, als sein Wagen auf der B213 nahe Bremen von der winterglatten Fahrbahn abkam und seitlich mit einem Baum kollidierte. Das teilte die Polizei mit. In anderen Landesteilen gab es bei UnfĂ€llen Verletzte. Ein grĂ¶ĂŸeres Chaos blieb aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor GlĂ€tte gewarnt. Sie fiel mit dem Warnstreik bei der Deutschen Bahn zusammen. Um zur Arbeit zu kommen, mussten daher manche das Auto nehmen oder aufs Rad umsteigen.  

Erst im Tagesverlauf ist dem DWD zufolge mit Blick aufs Wetter mit einer Entspannung zu rechnen. FĂŒr einige Regionen hatten die Meteorologen am Morgen dazu aufgerufen, nicht notwendige Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden. Bereits am Donnerstag hatten glatte Straßen den Berufsverkehr behindert.

FußgĂ€nger und Autofahrer mussten deutlich mehr Zeit einplanen. In Kassel fĂŒhrte Blitzeis laut Polizei in der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen zu mehr als 40 UnfĂ€llen. Insgesamt seien dabei vier Menschen leicht verletzt worden. Bei Koblenz wurde die Autobahn 61 fĂŒr rund zwei Stunden wegen vieler UnfĂ€lle gesperrt.

Dutzende VerkehrsunfÀlle in NRW

Auch in Nordrhein-Westfalen gab es auf teils spiegelglatten Straßen Dutzende VerkehrsunfĂ€lle mit vielen Verletzten. In mehreren Regionen stĂŒrzten Fahrrad- und Motorradfahrer. In Dortmund wurde ein Fahrradfahrer bei einem Sturz auf eisglatter Straße so schwer verletzt, dass die Ärzte im Krankenhaus um sein Leben kĂ€mpften. Bei den meisten AutounfĂ€llen blieb es bei Blechschaden. In DĂŒlmen im Norden des Ruhrgebiets schlitterten sechs Fahrzeuge ineinander - die Insassen wurden leicht verletzt.

In Niedersachsen im Raum Hannover, in Magdeburg in Sachsen-Anhalt oder in Sachsen - die Polizei rĂŒckte mehrfach wegen FahrzeugunfĂ€llen aus. In Berlin waren Gehwege und Nebenstraßen ĂŒber Stunden teilweise vereist. Die Feuerwehr rĂŒckte nach eigenen Angaben mehr als 300 Mal am Donnerstagabend aus. Meist mussten GestĂŒrzte versorgt werden, wie ein Sprecher sagte.

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge mĂŒssen FußgĂ€nger und Autofahrer am Freitag weiterhin mit GlĂ€tte rechnen. In der Vorhersage hieß es am Mittag: «Gebietsweise GlĂ€tte im Norden und in der Mitte.»

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
unterhaltung | 64576242 |