Pitschnasse, Thanksgiving-Parade

Pitschnasse Thanksgiving-Parade schwebt durch New York

28.11.2024 - 18:13:37

Superhelden, Minions und MĂ€use: Eine New Yorker Parade mit riesigen Ballons gehört zur amerikanischen Erntedank-Tradition. Ein Zwischenfall sorgte fĂŒr Aufsehen.

  • Minnie Maus ist zum ersten Mal dabei - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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  • In Reih und Glied am Central Park - Foto: Yuki Iwamura/FR171758 AP/AP

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  • PropalĂ€stinensische Demonstranten nutzen die populĂ€re Parade - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP

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Minnie Maus ist zum ersten Mal dabei - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpaIn Reih und Glied am Central Park - Foto: Yuki Iwamura/FR171758 AP/APPropalÀstinensische Demonstranten nutzen die populÀre Parade - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP

100 Jahre nach der ersten Thanksgiving-Parade in New York haben Millionen Menschen den traditionellen Festzug mit riesigen Heliumballons durch Manhattan bestaunt. Vom Central Park in der New Yorker Upper West Side starteten die hausgroßen Figuren - gezogen von Tausenden Freiwilligen - am Tag des Erntedankfestes im Dauerregen. Die Route ist mehrere Kilometer lang und endet am Herald Square in Midtown in der NĂ€he des Empire State Buildings.

Mehr als ein Dutzend Ballons schwebten dafĂŒr durch die New Yorker HĂ€userschluchten, darunter altbekannte Parade-Teilnehmer wie Sponge Bob Schwammkopf, Ronald McDonald oder ein gelber Minion. Aber auch neue Figuren waren dabei: Minnie Maus, Goku aus der Serie «Dragon Ball» und Superheld Spider Man.

5000 Freiwillige, 700 Clowns

Die Thanksgiving-Parade geht auf eine Werbeaktion einer großen Kaufhauskette zurĂŒck, die 1924 erstmals stattfand. Trotzdem handelte es sich erst um die 98. Ausgabe des Festzuges, der in den Jahren 1942 bis 1944 wegen des Zweiten Weltkrieges ausgesetzt wurde. Begleitet wurden die Ballons in diesem Jahr von 5000 Freiwilligen, 22 Umzugswagen, mehr als 700 Clowns und elf Blaskapellen. Auch Stars wie SĂ€ngerin Bishop Briggs und Comedian Jimmy Fallon hatten sich angekĂŒndigt.

Am Straßenrand schauen den Veranstaltern zufolge jedes Jahr mehr als drei Millionen Menschen zu. Gerechnet wird auch mit rund 30 Millionen Menschen, die das Spektakel am Fernseher verfolgen.

Diese Aufmerksamkeit nutzen dieses Jahr auch propalÀstinensische Demonstranten, die die Absperrung durchbrachen und sich mit Plakaten und PalÀstina-Fahnen auf der Route positionierten. 

@ dpa.de