Hamburg, Deutschland

UmgestĂŒrzte BĂ€ume und ausgefallene FĂ€hren durch Herbststurm

16.09.2025 - 13:26:54

Teils orkanartige Böen bis zu 100 Kilometern pro Stunde sind ĂŒber Schleswig-Holstein und Hamburg gezogen. Das Wetter wirbelte auch FĂ€hr-Fahrplan und Bahnverkehr von und nach Sylt durcheinander.

Der erste Herbststurm der Saison ist bisher ohne grĂ¶ĂŸere SchĂ€den ĂŒber Hamburg und Schleswig-Holstein gezogen. In der Hansestadt waren am Dienstag im Stadtteil Barmbek-SĂŒd Höhenretter der Feuerwehr im Einsatz, weil Fassadenteile an einem Hochhaus lose waren - einige Bereiche mussten abgesperrt werden, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. 

BĂ€ume auf Straßen und Schienen

In Nordfriesland waren zwei BĂ€ume auf die Straße gefallen, wie eine Sprecherin der Regional-Leitstelle Nord in Harrislee mitteilte. Die Bahnstrecke von und nach Sylt war am Montag fĂŒr rund eine Stunde gesperrt, weil in Lunden (Kreis Dithmarschen) ein Baum auf die Gleise gefallen war, sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Flensburg der dpa. Wenige Stunden spĂ€ter stĂŒrzte ebenfalls durch die heftigen Böen ein Baum in Dithmarschen auf die Gleise. Feuerwehrleute waren im Einsatz und zersĂ€gten die BaumstĂ€mme.

GrĂ¶ĂŸere Verzögerungen oder Behinderungen hatte es wegen des Sturms in der Nacht zum Dienstag sowie tagsĂŒber zunĂ€chst nicht gegeben, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn (DB). Auch der Autozug von und nach Sylt sei demnach ohne EinschrĂ€nkungen gefahren.

FĂ€hren nach Sylt fahren zu anderen Zeiten

Wegen anhaltender Sturmböen konnten einige Nordsee-FĂ€hren nicht fahren. Der Katamaran «Halunder Jet» könne wegen des Wetters seit Montag bis einschließlich Mittwoch nicht auslaufen, wie die FRS Helgoline mitteilte. Bei den FĂ€hren zwischen DagebĂŒll und den nordfriesischen Inseln Föhr und Amrum kommt es nach Angaben der Wyker Dampfschiffs-Reederei ebenfalls zu Änderungen im Fahrplan - einige Fahrten fallen wegen des Sturms aus.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll der Sturm seinen Höhepunkt bis zum Dienstagnachmittag erreicht haben. Anschließend werde der Wind abflauen. Im Norden seien dann maximal sieben bis acht WindstĂ€rken zu erwarten. An der NordseekĂŒste seien Böen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde möglich.

@ dpa.de

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