Deutschland, Europa

EU-Einigung: Strengere Regeln gegen illegalen Welpenhandel

Veröffentlicht am: 25.11.2025 um 19:14 Uhr | dpa.de

Tierhandel ist ein MilliardengeschÀft - das zieht auch Kriminelle an, oft zum Leid der Tiere. In der EU gibt es jetzt eine Einigung auf strengere Vorgaben.

Die EU will strenger gegen illegalen Tierhandel vorgehen. (Symbolbild) - Bild: Paul Zinken/dpa
Die EU will strenger gegen illegalen Tierhandel vorgehen. (Symbolbild) - Bild: Paul Zinken/dpa

Die EU verschĂ€rft den Kampf gegen illegalen Tier­handel. Unter­hĂ€ndler von Europa­parlament und EU-Staaten einigten sich darauf, dass kĂŒnftig alle Hunde und Katzen in der EU per Mikrochip identifizier­bar sein und registriert werden mĂŒssen, wie Parlament und LĂ€nder mitteilten. Die Chip-Pflicht mit mehr­jĂ€hrigen Übergangs­fristen soll es Kriminellen erschweren, rechts­widrig gehaltene oder eingefĂŒhrte Tiere weiter­zu­verkaufen.

Zudem werden schmerz­hafte VerstĂŒmme­lungen wie das Amputieren von Ohren- oder Schwanzteilen sowie die Zucht gesundheits­schĂ€dlicher Merkmale - etwa extrem flach­nasiger Tiere - eingeschrĂ€nkt. Die EU-Kommission hatte die neuen Regeln 2023 vorgeschlagen und unter anderem mit einem wachsenden illegalen Handel durch Online-Werbung und soziale Medien begrĂŒndet. Die Einigung muss noch formell bestĂ€tigt werden.

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in der EuropĂ€ischen Union besitzen offiziellen Angaben zufolge mehr als 72 Millionen Hunde und 83 Millionen Katzen. Beim Handel mit den beiden Tierarten wird SchĂ€tzungen zufolge jĂ€hrlich ein Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro gemacht.

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