Italien, USA

US-Botschafter sorgt mit Megajacht auch in Venedig fĂŒr Ärger

Veröffentlicht: 18.07.2026 um 09:59 Uhr, dpa.de

Tilman Fertitta ist MilliardÀr, Trump-Vertrauter und auch noch Diplomat. Mit seiner riesigen Jacht macht er nun Zwischenstopp in der Lagunenstadt. Das gefÀllt nicht jedem.

  • Die Polizei riegelte den Zugang zu der Jacht ab. - Bild: Luca Bruno/AP/dpa
    Die Polizei riegelte den Zugang zu der Jacht ab. - Bild: Luca Bruno/AP/dpa
  • Manche nutzten die Gelegenheit auch zu einem Handy-Foto. - Bild: Luca Bruno/AP/dpa
    Manche nutzten die Gelegenheit auch zu einem Handy-Foto. - Bild: Luca Bruno/AP/dpa
Die Polizei riegelte den Zugang zu der Jacht ab. - Bild: Luca Bruno/AP/dpa Manche nutzten die Gelegenheit auch zu einem Handy-Foto. - Bild: Luca Bruno/AP/dpa

Auf Italien-Tour mit seiner Megajacht hat sich der dortige US-Botschafter Tilman Fertitta nun auch in Venedig Ärger eingehandelt. Mehrere Hundert Menschen protestierten dagegen, dass der MilliardĂ€r und Vertraute von US-PrĂ€sident Donald Trump mit seinem Schiff «Boardwalk» in der Lagunenstadt vor Anker ging. Die Polizei riegelte in der NĂ€he des Markusplatzes auf dem Wasser und an Land den Zugang zu der 117 Meter langen Jacht ab. Dabei kam es auch zu kleineren Krawallen.

Zugleich zog das riesige Schiff zahlreiche Schaulustige an, Einheimische wie Touristen. Es ist keine Seltenheit, dass vor der weltbekannten Kulisse die Besitzer solcher Megajachten ihren Reichtum zur Schau stellen. Ähnliche Szenen hatte es vergangenes Jahr auch bei der Hochzeit von Amazon-GrĂŒnder Jeff Bezos gegeben. An diesem Wochenende findet in Venedig im Rahmen eines Stadtfestes ein großes Feuerwerk statt.

Mit einem geschĂ€tzten Vermögen von mehr als elf Milliarden US-Dollar (etwa 10 Milliarden Euro) gehört Fertitta zu den reichsten Amerikanern ĂŒberhaupt. Ihm gehört auch die Basketballmannschaft Houston Rockets. Seine Italien-Tour bezeichnet er als «KĂŒstendiplomatie» aus Anlass des 250. Jahrestags der UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung der USA. Dabei kam es auch auf frĂŒheren Stationen bereits zu Protesten. Nach Venedig geht es weiter nach Triest.

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