Mindestens 20 Tote bei Unwettern in den USA
07.04.2025 - 10:58:09 | dpa.deDie Zahl der Toten bei den schweren Unwettern im Mittleren Westen und im SĂŒden der USA ist laut örtlichen Medien auf mindestens 20 gestiegen. Im Bundesstaat Georgia seien am Sonntag (Ortszeit) ein Vater und dessen Sohn auf einem Golfplatz von einem umstĂŒrzenden Baum erschlagen worden, berichtete der Sender ABC News unter Berufung auf die Polizei.
Zahlreiche Tornados
Weitere 18 Unwetter-Tote waren seit Mittwoch aus Tennessee, Missouri, Kentucky, Indiana, Arkansas und Mississippi gemeldet worden. Allein in Tennessee, wo die Stadt Selmer von einem heftigen Tornado getroffen wurde, starben zehn Menschen. Bis Sonntag wurden landesweit rund 90 WirbelstĂŒrme gezĂ€hlt.Â
Nach tagelangen starken RegenfĂ€llen traten zudem vielerorts FlĂŒsse ĂŒber die Ufer und verursachten Ăberschwemmungen. Der Wetterdienst warnte vor lebensgefĂ€hrlichen Hochwasserlagen.Â
Am Wochenende spitzte sich die Situation vor allem in Kentucky zu. Gouverneur Andy Beshear rief den Notstand aus. In Covington, am Zusammenfluss des Ohio und des Licking River, stehen bereits StraĂen unter Wasser, wie auf Bildern örtlicher Medien zu sehen ist. In der Regionalhauptstadt Frankfort erreichte der Fluss Kentucky nach Angaben der Stadtverwaltung einen rekordverdĂ€chtigen Pegelstand von fast 15 Metern.Â
Strom- und FlugausfÀlle
Die Unwetter fĂŒhrten auch zu StromausfĂ€llen. Am Montag waren in den betroffenen Bundesstaaten rund 80.000 Haushalte ohne ElektrizitĂ€t, hieĂ es auf der Webseite Poweroutage.us. Der Luftverkehr wurde ebenfalls beeintrĂ€chtigt: Rund 4.000 VerspĂ€tungen und 150 FlugausfĂ€lle meldeten US-Medien am Sonntag.
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